RINTELN (ste). Der Hospizverein Rinteln e.V. hat es sich seit seiner Gründung zum Ziel gesetzt, ehrenamtliche Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen und ihrer Angehörigen durch in der Hospizarbeit Tätige zu fördern. Menschenwürdiges Sterben, das "Segnen des Zeitlichen", ist mehr denn je von Bedeutung. Sterben selbst ist ein gewichtiger Teil des Lebens. Heutzutage ist der Ruf nach einer aktiven Sterbehilfe oftmals eher die Bitte um eine menschennahe Sterbebegleitung. Die in der Hospizarbeit Tätigen wollen Ansprechpartner und Hilfe sein für lebensbedrohlich Erkrankte, Sterbende und ihre Angehörigen, die des besonderen Beistandes und der Fürsorge bedürfen. Auch für professionell Pflegende möchten sie entlastend wirken. Sie sind ehrenamtlich tätig und bestimmen selbst mit, wann und wo sie tätig werden, man ist versichert. Gedacht ist das Angebot der Schulung an Personen, die sich mit dem Thema "Tod und Sterben" auseinander setzen wollen. Beruflich bereits qualifizierte Fachkräfte tragen und begleiten die Schulung. Die Teilnehmenden sind jedoch nicht verpflichtet, nach der Schulung als Begleitende zur Verfügung zu stehen. Sollten man sich nach Ablauf der Grundschulung für den ehrenamtlichen Einsatz entschließen, nimmt man an einer monatlichen Supervisionsgruppe teil. Die Ziele der Schulung sind die Einführung in die Grundsätze der Hospizarbeit, Klärung der persönlichen Motivation, Auseinandersetzung mit den Themen Sterben, Tod und Trauer, der Erwerb von Kenntnissen und Fähigkeiten zur Begleitung von schwerstkranken sowie sterbenden Menschen und ihren Angehörigen.
Bei Interesse an der Schulung findet vorab ein persönliches Gespräch mit den beiden Koordinatorinnen des Hospizvereins Anke Claus und Cornelia Strübe (0178/1657501) statt.