RINTELN (em). Anlässlich des 145. Todestages von Adolph Kolping ist am Samstag, 4. Dezember in der katholischen Sankt Sturmius Kirche ein festlicher Gottesdienst begangen worden. In seiner Predigt wies der ehemalige Präses und Pfarrer i. R. Alfons Scholz darauf hin, dass der Sozialreformer Adolph Kolping auch einer der erfolgreichsten katholischen Publizisten des 19. Jahrhunderts war. Am 27. Oktober 1991 wurde Kolping von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen, die Voraussetzung für eine spätere Heiligsprechung. In der heiligen Messe am Samstag beteten die Gläubigen um dessen Heiligsprechung. Pfarrer Scholz begrüßte Heinrich Tilch, der kürzlich seinen 90. Geburtstag feiern konnte und erteilte den Kolpingsmitgliedern Elisabeth und Heinrich Gohr nachträglich zu ihrer Diamantenen Hochzeit den kirchlichen Segen. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein bedankte sich der Vorsitzende Johannes Dallügge bei Pfarrer Alfons Scholz, dass er trotz der schlechten Witterung den Weg von Hildesheim nicht gescheut hat. Ein Jubilar konnte die Urkunde für seine 25-jährige Zugehörigkeit leider nicht persönlich in Empfang nehmen. Johannes Dallügge wurde für seine 25-jährige hervorragende Tätigkeit als Vorsitzender der Kolpingsfamilie geehrt. Großen Beifall gab es für die Dankesworte und die Bitte an Johannes Dallügge, der Kolpingsfamilie noch viele Jahre bei guter Gesundheit als Vorsitzender erhalten zu bleiben.
Alfons Scholz erinnert an das Wirken Adolph Kolpings.
Im Anschluss konnten sich die Anwesenden am reichhaltigen Büffet stärken. Das Essen und die Getränke wurden von Mitgliedern der Kolpingsfamilie und dem Ehepaar Gohr gespendet. Erneuter Schneefall war Anlass, dass das gemütliche Beisammensein an diesem Samstag nicht so lange wie sonst ausgedehnt wurde.
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