BAD NENNDORF (ck). Frei leben - ohne Gewalt. Bereits seit vielen Jahren unterstützt eine Vielzahl von Organisationen den Tag der Frauenrechte am 25. November.
Der Samtgemeindebürgermeister Bernd Reese (re.) und die Gleichstellungsbeauftrage Ingela Dreßler hissen die Flagge pünktlich zum Gedenktag.
Der von der UNO anerkannte Gedenktag basiert auf der Geschichte von drei Frauen, die sich für die Freiheit einsetzten: Die Schwestern Mirabal beteiligten sich 1960 an vielen Aktivitäten gegen die Diktatur in der Dominikanischen Republik, wurden jedoch vom militärischen Geheimdienst entführt und am 25. November 1960 nach monatelanger Folter ermordet. Um dieser Tragödie zu gedenken, initiierte die Menschenrechtsorganisation "TERRE DES FEMMES" (TDF) 2001 die Fahnenaktion als Zeichen gegen Gewalt an Frauen.
Auch Bad Nenndorf beteiligt sich bereits zum zweiten Mal an der Aktion.
Ingela Dreßler, die Gleichstellungsbeauftragte der Samtgemeindeverwaltung erstand im letzten Jahr ein Exemplar der Frauenrechts-Flagge mit der Aufschrift "NEIN zu Gewalt an Frauen - frei leben - ohne Gewalt".
Am 25. November 2010 wehten die Fahnen bereits zum zehnten Mal an Orten auf der ganzen Welt. Die TDF-Flagge gilt als ein einheitliches Symbol, das über die Landesgrenzen hinaus Signalkraft hat und die Inspiration anregt.
Bei der ersten Fahnenaktion vor zehn Jahren wurden zum 25. November 1.302 Fahnen gehisst, 2009 waren es bereits 5.100. Auch vor dem Rathaus in Bad Nenndorf ist die Flagge in diesem Jahr wieder zu sehen.
Weitere Informationen zum Gedenktag gibt es unter www.frauenrechte.de/fahnenaktion im Internet.
Foto: ck