RINTELN (ste). Zu den erneuten "Hafenträumen" von SPD und CDU nimmt die WGS-Fraktion jetzt in einer Pressemitteilung Stellung: "Das Gequake der SPD-Ratsfraktion über aus dem städtischen Haushalt bezahlte Froschteiche am Alten Hafen muss in den Ohren der Sportvereine, die SPD und CDU mit Hallenbenutzungsgebühren belegt haben, wie Hohn klingen", meint WGS-Fraktionsvorsitzender Gert Armin Neuhäuser. Nicht viel besser kommen bei der WGS die Sportboothafenpläne des CDU-Fraktionsvorsitzenden Ullrich Goebel weg: "Das ist Luxus für Auswärtige, von dem Rinteln keinen in einem angemessenen Verhältnis stehenden Nutzen hat", mutmaßt Neuhäuser den Wert einer stadtnahen Anlegestelle. Neuhäuser ist sich sicher, dass es sich bei dem Alten Hafen um eine Schrottimmobilie handelt: "Man muss sehr naiv sein, um das Gelände des Alten Hafens als Schnäppchen anzusehen - nicht der Kaufpreis ist entscheidend, sondern die Sanierungskosten für die maroden Spundwände, die sich aufmehr als 100.000 Euro belaufen werden", schätzt Neuhäuser die Kosten, die auf die Stadt zukommen. Deshalb biete der Bund das Gelände auch an wie Sauerbier: "Private Interessenten wird es für den Alten Hafen in seiner jetzigen Form nicht geben, da müssen schon die Rintelner SPD und die CDU die Rolle des Blindkäufers übernehmen", kritisiert er. Das Argument von SPD und CDU, dass die Stadt das Gelände kaufen müsse, um "Herr im Hause" zu bleiben, hält Neuhäuser für nicht stichhaltig: "Wer wie die Stadt die Planungshoheit hat, ist bereits Herr im Hause und muss nicht erst jeden Acker und jede Wiese im Stadtgebiet als Verwaltung kaufen." Und Neuhäuser meint: "Private Investoren, die das Gelände kaufen wollen, mögen dies ruhig tun. Die WGS sichert ihnen ihre Unterstützung zu." Foto: ste
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Scharfe Kritik der WGS
Gert Armin Neuhäuser kritisiert mögliche Sanierungskosten des Alten Hafens in Höhe von 100.000 Euro
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