SAMTGEMEINDE RODENBERG (pd). Der Empfehlung aus dem zuständigen Fachausschuss hatten auch Samtgemeindeausschuss und Rat der Samtgemeinde Rodenberg nichts entgegen zu setzen: Ohne Gegenstimme wurde das Projekt "Anrufauto" um weitere Ziele und einen weiteren Tag ausgedehnt. Schon ab dem 1. Dezember fährt das Anrufauto auch Bad Münder, Stadthagen, Hameln oder Wunstorf an.
Das subventionierte Taxi ist eine "Erfolgsgeschichte", wie aus der Verwaltung zu hören war. Bereits in der Sitzung des Fremdenverkehrsausschusses hatten der Vorsitzende Karsten Sucker, Günther Wehrhahn von der Verwaltung und der Vertreter des Seniorenbeirates die gute Auslastung gelobt (wir berichteten darüber). Jetzt hatte als letzte Instanz der Samtgemeinderat das Wort.
Vor der Abstimmung meldete sich kurz Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann zu Wort. Er bezeichnete das "Anrufauto" als eine "wichtige Erweiterung für unsere Dörfer". Er unterstrich nochmals, dass die Samtgemeinde diesen Service nicht in Konkurrenz zum Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) betreibt. Eben weil dies so ist, beteiligt sich der Landkreis mit bis zu 75 Prozent an den Kosten, die durch das subventionierte Taxi auf die Samtgemeinde zukommen.
Nicht mehr nur von montags bis freitags, sondern vom 1. Dezember an auch sonnabends kann unter der Rufnummer 05043/2222 bei Taxi Kühl das Fahrzeug angefordert werden. Dabei muss deutlich das "Anrufauto" geordert werden, damit nicht der reguläre Preis berechnet wird. Gut ist es auch, wenn die Fahrt möglichst frühzeitig angemeldet wird.
Für Behörden- oder Arztbesuche steht das "Anrufauto" nicht mehr nur von 7.30 bis 18 Uhr, sondern in Zukunft eine Stunde länger bis 19 Uhr zur Verfügung. Für die Fahrt aus der Samtgemeinde Rodenberg nach Bad Nenndorf werden fünf Euro pro Fahrgast berechnet. Wer nach Stadthagen, Wunstorf, Bad Münder oder Hameln möchte, ist mit zehn Euro pro Person dabei.