1. Grenzstein entwendet

    Bürgermeister bittet um Rückgabe

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    HEUERSSEN. Niemand kann sich vorstellen, was jemand mit einem Grenzstein aus dem Jahr 1774 anfangen möchte, den er in der Siedlung Eichenbruch der Gemeinde Heuerßen entwendet hat. Auf jeden Fall: Der Stein, der den Verlauf der Grenze markierte, als die Region um Heuerßen noch Bestandteil der hessischen Exklave war, ist verschwunden. Dies teilte Bürgermeister Frank Stahlhut (SPD) dem Gemeinderat mit.

    Stahlhuts Nachfragen beim Katasteramt ergaben, dass der historisch kostbare Stein dort nicht gelistet ist. Auch die Polizei habe ihm wenig Hoffnung gemacht, dass der Stein wiederauftaucht, so der Bürgermeister. Stahlhut appelliert deshalb an denjenigen, der den Stein entwendet hat, das für die Geschichte des Ortes wertvolle "kleine Denkmal" wieder zurückzugeben. Stahlhut wörtlich: "Es reicht, wenn der Stein einfach wieder zurückgebracht wird." Er könne auch an anderer Stelle deutlich sichtbar abgelegt werden.

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an