1. Kein Lob für Sünder

    Ohndorf-Theater spielt in Haste und Bad Nenndorf

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    HASTE/BAD NENNDORF (pd). Ja, das soll es geben: Wer sündigt, verliert seinen Job. das jedenfalls hat Jim Watt zu befürchten, dessen Chef erleben muss, dass Jim Umgang mit einer Frau hat, mit der er nicht verheiratet ist. Das entspricht ganz und gar nicht der moralischen Vorstellung von Bill McGregor, dem Chef. Jim steht also auf der Abschussliste von dem hochdotierten Posten eines Börsenmaklers in London. Da helfen auch die besten Ergebnisse bei Börsenspekulationen nicht. Ist der Vorgesetzte doch geradezu eingeschworen auf die Gesellschaft für "Moralischen Frevel", die den Kampf gegen die tabufreie Gesellschaft auf ihre Fahnen geschrieben hat. Vor ihr muss der arme Jim sich beugen. Es droht ein Aus auf der ganzen Linie. Die Frage, ob "Ja" oder "Nein" schwelt bis zum Ende der Stückes im Raum. Einen Beitrag zur Antwort liefern vier Damen, die den Gang der Handlung brutal bis lustvoll aufmischen. Bezeichnet der Engländer Edward Taylor sein Stück doch trotz aller finsteren Aussichten als Komödie.

    Wer jetzt neugierig geworden ist, hat gleich zwei Möglichkeiten, sich das Stück in der Inszenierung des Ohndorf-Theaters anzuschauen: Das Ensemble spielt am Freitag, 19. November um 19.30 Uhr im Bürgerhaus in Haste. In Bad Nenndorf hebt sich im Kurtheater am Montag, 22. November, um 19.30 Uhr der Vorhang für "Kein Lob für Sünder". Karten für diese Aufführung sind im Vorverkauf im Foyer der Wandelhalle zu bekommen. Im Bürgerhaus in Haste kostet der Eintritt für Erwachsene sechs und für Schüler vier Euro. Im Kurtheater Bad Nenndorf kostet die Karten sechs, acht oder zehn Euro.

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