KOBBENSEN. 32 Jahre ist es her, dass der Skatclub Schaumburger Buben aus der Taufe gehoben wurde. Zum 31. Mal richtete der 50 Mitglieder starke Club die offene Schaumburger Meisterschaft aus. 83 Anhänger des Skatsport kamen aus diesem Anlass im Dorfgemeinschaftshaus in Kobbensen zusammen und ermittelten die neuen Meister. Die weiteste Anreise nahm dabei ein Ehepaar aus Hamburg auf sich, wie der Club-Vorsitzende Karl-Heinz Weikert berichtete.
Der Turnierverlauf erstreckte sich über nahezu acht Stunden. Gespielt wurde an 22 Tischen. Jeder Skatfreund musste bis zum Turnierende 144 Partien spielen und natürlich nach Möglichkeit gewinnen. Auf die Besten warteten Pokale und ansehnliche Geldpreise.
In der Mannschaftswertung hatte die 3. Mannschaft der Schaumburger Buben die Nase vorn und kassierte für den 1. Platz einen Geldpreis in Höhe von 126 Euro. Platz 2 fiel an das Team Karo Zehn aus Hassel/ Weser. Dafür gab es 80 Euro zur Belohnung. 60 Euro wurden als Preisgeld der 1. Mannschaft des Veranstalters ausgehändigt, die den 3. Platz belegte. Bei den Männern siegte in der Einzelwertung Herr Schrader, der mit Pokal und einem Geldpreis von über 200 Euro die Heimreise antrat. Pokal und 180 Euro gab es für den Zweitplazierten Holger Evers (Hassel). Ebenfalls einen Pokal und einen Geldpreis in Höhe von 100 Euro fielen an den Drittplazierten Albert Volker (Schaumburger Buben). Bester Nichtvereinsspieler wurde ebenfalls Herr Schrader.
Der Titel der Besten Dame fiel an Dagmar Höhle (Hannover-Limmer), die den 4. Platz im Gesamtfeld belegte und dafür mit Pokal und Geldpreis über 80 Euro belohnt wurde. Damit die Zukunft des Skatspiels bei den Schaumburger Buben gesichert ist, bemüht sich der Verein um eine Nachwuchsgruppe, die sich im Aufbau befindet. Mit diesen "Skatbambinos" fährt Karl-Heinz Weikert vom 26. bis 28.November zur Norddeutschen Schüler- und Jugendmeisterschaft nach Wismar.