STEINBERGEN (km). Mit zahlreichen neuen Attraktionen, Mitmach-Angeboten und einem erheblich erweiteten Workshop-Angebot konnte die "Erlebniswelt steinzeichen" in den vergangenen Monaten aufwarten. Am Montag, dem ersten November, beginnt die Winterpause, die bis April dauern wird.
An diesem und am nächsten Wochenende bietet sich somit die vorerst letzte Gelegenheit, dem Freizeitpark noch einmal einen Besuch abzustatten. Zum Abschluss der Veranstaltungsserie ist am nächsten Sonntag, dem 31. Oktober, (in der Zeit von 12 bis 17 Uhr an der Event-Hütte) eine Halloween-Party mit einem Umzug geplant.
Am ersten April war das "steinzeichen" in seine elfte Saison gestartet. Wobei der Freizeitpark "als zweifach ausgezeichneter, außerschulischer Lernort konsequent die erlebnispädagogische Ausprügung verfolgt und natürliche Erlebniswelten schafft", wie es Geschäftsführer Josef Wärmer seinerzeit formuliert hatte - was sich nicht zuletzt in rund 150 Veranstaltungen widerspiegelte, die bis dato zum Basteln, Spielen, Turnen, Entdecken, Klettern, Theaterspielen oder Bogenschießen eingeladen hatten.
Der facettenreiche Veranstaltungskalender bot jedes Wochenende und an Feiertagen ein Extraprogramm. Den Auftakt hatte im April der "Winter-Kinder-Geburtstag" markiert. Alle Kinder, die zwischen November und März Geburtstag hatten und deshalb nicht im Indianer-Tipi feiern konnten, waren eingeladen und konnten das im Kollektiv nachholen - mit Stockbrot am Lagerfeuer und Handpuppen-Theater.
Neben den wechselnden Veranstaltungen setzte das "steinzeichen" mit rund 30 regelmäßig wiederkehrenden Aktionen thematische Akzente.
Beim "Leben wie in der Steinzeit" spürten die Teilnehmer in einer Workshop-Atmsphäre dem Neandertaler-Alltag nach, "Mensch beweg Dich" förderte spielerisch Konzentration und Geschicklichkeit. An den Sport- und Therapiegeräten ließen sich Spannungen abbauen und Bewegungsabläufe trainieren. Mal konnte man ein "Piratendiplom" erwerben, mal sich im "Bogenschießen" üben. Und einmal im Monat war "Funtime": Dabei wurden im einem Spielegarten "Ravensburger Spiele" in XXL aufgebaut und beim einem Wissensquiz Spiele verlost.
Zu den besonderen Attraktionen zählten das neue Kriech-Tunnel-Labyrinth, die 500 Quadratmeter große "Inka-Arena", das Forscherzelt, der Pyramiden-Kletterberg mit Häuptlingsthron, die Rollbrettbahn, die Kreativ-Werkstatt oder die Bau- und Eventhütte, die mit großflächig überspannter Freifläche auch bei schlechtem Wetter Raum für die Veranstaltungsangebote bot.
Das Amphitheater, in der letzten Saison bereits in Aktion, war über die Winterpause komplettiert worden. Dort waren jetzt neben den monatlichen "Max & Moritz" Aufführungen (dem ersten Mach-Mit-Theater in einem bundesdeutschen Freizeitpark) mal die kleine Kräuterhexe, mal die Wichtelfrau von der Pagenburg, mal das Finger- und Handpuppenspiel zu sehen. Die letzte Max-und-Moritz-Vorführung findet übrigens am morgigen Sonntag, dem 24. Oktober, statt (12 bis 17 Uhr).
Der neue Niedrigseilgarten mit zahlreichen Parcoursstationen fördert die Motorik und fordert angehende Kletterer. Wer hier seine ersten Schritte ohne direkten Bodenkontakt absolviert hat, kann den neuen Kletterfelsen erklimmen oder gleich zur Kletterschule am Jahrtausendblick wechseln - Norddeutschlands höchster Kletterwand. Die letzten beiden Termine in der Niedrigseilanlage sind am heutigen Samstag, dem 23. Oktober (14 bis 16 Uhr), sowie zur gleichen Zeit auch noch einmal am kommenden Samstag, dem 30. Oktober.
An Norddeutschlands höchster künstlicher Kletterwand, am Fuß des Jahrtausendblicks, fand jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr ein "Top-Rope-Klettern" statt. Die beiden letzten Gelegenheiten in diesem Jahr gibt es am morgigen Sonntag (24. Oktober) und am kommenden Sonntag, dem 31. Oktober.
Foto: km