REHREN (mk). Die LandFrauen Rehren-Idensen hatten Oberstleutnant Steffan Strulik zu einem Vortrag "Afghanistan - Impressionen aus Sicht eines Militärpolizisten" eingeladen. In seinen Ausführungen berichtete er über seine Arbeit als Kompaniechef und gab persönliche Einsatzerfahrungen wieder.
Rund 53 Prozent der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze und die Anzahl der Analphabeten ist groß. Terrorismus und wachsender Drogenanbau belasten zusätzlich den Alltag in Afghanistan. Rund 4800 Deutsche Soldaten befinden sich zurzeit im Krisengebiet und unterstützen die Regierung vorwiegend bei der Herstellung und Wahrung der inneren Sicherheit und bei der Auslieferung humanitärer Hilfsgüter. Welchen Gefahren sie dabei ausgesetzt sind, verdeutlichten die aktuellen Tagesnachrichten über einen Bundeswehrsoldaten, der gerade bei einem Selbstmordanschlag in Nordafghanistan getötet worden war.
Mit seinen reizvollen Landschaftsbildern überzeugte Steffan Strulik die LandFrauen, dass es sich lohnt, Afghanistan auch von einer nicht militärischen Seite zu betrachten. Foto: privat