BAD NENNDORF (Ka). Die Autorin Beate Dölling knüpfte mit einer Reihe niedergeschriebenen Erlebnisse an die unterhaltsamen Geschichten von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer vom Schriftsteller Michael Ende an und zauberte neue ereignisreiche Situationen in das Lummerland-Leben. Die Kinderbuchautorin, gebürtig aus Osnabrück, wohnhaft in Berlin-Kreuzberg, stellte bei einer Lesung in der Berlin Schule aber nicht nur die Geschichte mit Jim Knopf und dem Halbdrachen Nepomuk vor, sondern servierte den Schülern der Klassen 1 bis 4 weitere altersgemäße und unterhaltsame Werke aus ihrer Feder. Die Jüngsten durften sich auf den Nudelhund, wie auch auf den angeklebten Wackelzahn freuen und der Wirbel um Cello wurde in der 2. und 3. Klasse verbreitet. Vom Sommerglück und Idiotenpech durften sich die älteren Grundschüler überzeugen. Die Lesungen in Kindergärten und Schulen haben gleich mehrere pädagogisch wertvolle Hintergründe.
Die Konzentration der Kinder wird ebenso gefördert, wie das Stillsitzen und Zuhören, wenn die kindlichen Gedanken auf Wanderschaft gehen. Dölling verzauberte die Kinder mit ihren Geschichten und regte deren Fantasie an. Sie machte Lust auf Buchstaben und verbreitete eine angenehme fantasievolle Atmosphäre in den Klassenräumen.
Unvorbereitet gingen auch die älteren Schüler nicht in die Lesungen. Sie hatten im Vorfeld viele Fragen an die schreibende Expertin zusammengestellt, denn für einige Schüler stand bereits vor der Lesungen fest: "Ich möchte auch Autor werden". Geduldig erklärte Dölling die Entstehung eines Buches von der ersten Idee bis zur Vollendung der Geschichte. Es ist ein langer Weg, der an Kombinationsgabe, Fantasie, ausdrucksstarker Wiedergabe, Humor, Aufbau einer Spannung und viel Freude beim Schreiben gekoppelt ist. Anschließende Dankesschreiben der Kinder an Beate Dölling unterstrichen noch einmal, wie wertvoll und informativ die buchstabenträchtigen Stunden mit der Autorin waren. Foto: ka