1. Lückenschluss bringt viel mehr Sicherheit

    Der neue Radweg zwischen Ohndorf und Hohnhorst wird feierlich eröffnet / Die ersten Radler stehen schon jetzt bereit

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    HOHNHORST (pd). Mit einer kurzen Radtour, an der neben Landrat Heinz Gerhard Schöttelndreier und Bürgermeister Otto Lattwesen zahlreiche andere politische Vertreter und Bürger teilgenommen haben, wurde der neue Radweg zwischen Ohndorf und Hohnhorst offiziell in Betrieb genommen. Im Juni sind die Bauarbeiten an dem 1,7 Kilometer langen Radweg in Angriff genommen worden. Vor wenigen Tagen konnten die letzten Detailarbeiten erledigt werden. Im Zuge der Maßnahme sind auch umfangreiche Arbeiten zur Verbesserung der Oberflächen-Ableitung vorgenommen worden. Die Gesamtkosten für die Erstellung des Radweges werden vom Landkreis mit rund 500 000 Euro beziffert. Nach dem Entflechtungsgesetz sind Landeszuschüsse in Höhe von 70 Prozent der Kosten geflossen. Die Kreisstraße 48, an der der neue Radweg jetzt offiziell eingeweiht wurde, beginnt an der Einmündung in die Bundesstraße 65 im Bereich Algesdorf , führt von dort über Riepen und Ohndorf nach Hohnhorst und endet dort mit der Einmündung in die Bundesstraße 442. Die Kreisstraße 48 stellt damit eine verkehrswichtige Zubringerstraße zum überörtlichen Verkehrsnetz dar. An der Straße zwischen Hohnhorst und Ohndorf liegen verschiedene Sportanlagen wie Schießstand oder Tennisplätze, die auch von Kindern und Jugendlichen mit dem Fahrrad angesteuert werden. Der neue Radweg ist daher ein wichtiges Instrument, um die Sicherheit der Radfahrer vor allem in den Abendstunden auf der Strecke zwischen Hohnhorst und Ohndorf zu verbessern. Darauf hat Landrat Schöttelndreier ausdrücklich hingewiesen, als er nach dem Abfahren des neuen Radweges zusammen mit Bürgermeister Lattwesen vor dem Schützenhaus eine kurze Rede hielt. Auch der Bau zweier Mittelinseln im Ortseingang von Hohnhorst soll die Verkehrssicherheit erhöhen, weil die Autofahrer durch die Verengung der Fahrbahn zur Reduzierung der Geschwindigkeit gezwungen werden.

    Bürgermeister Lattwesen bedankte sich herzlich für die gelungene Zusammenarbeit aller beteiligten Gremien. "Wir haben lange auf diesen wichtigen Lückenschluss gewartet", so Lattwesen. Er bezeichnete den breit angelegten Radweg als "Vorzeigeobjekt" und sprach die Hoffnung aus, dass "noch mehrere solcher Aktionen bei uns laufen". Der Landrat nahm den Ball gerne auf und unterstrich "Das Projekt ist ein gelungenes Beispiel für eine große Koalition, für interkommunale Zusammenarbeit zwischen Kommune und Landkreis". Hier habe man keine "Luftschlösser" gebaut, sondern konkret investiert und eine Sache angepackt. Zum "Fest der Freude", wie Schöttelndreier und Lattwesen es ausdrückten, gab es für die zahlreichen Bürgerinnen und Bürger, die sich am Schützenhaus eingefunden hatten, zur Stärkung Grillwürstchen und "Gerstenkaltschale". Foto: pd

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