1. Heimatstube könnte Museum für Dorfkultur sein

    Drei Studentinnen erarbeiten individuelleVorschläge für mehr Interesse am Dorfmuseum

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    EXTEN (ste): Im Zuge einer Studienarbeit wurde die "Heimatstube Exten" am Anger einer professionellen Analyse von drei Studentinnen unterzogen. Seit 1973 unterhält der Heimatverein Exten das kleine Dorfmuseum. In dieser Zeit ist viel zusammengetragen und von den Mitgliedern des Heimatvereins nach persönlichen Vorstellungen in der Ausstellung arrangiert worden. Carolin Krämer aus Exten (Kunstgeschichte und Geschichte) sowie ihre Kommilitoninnen Elke Elbers (Architektur) sowie Melanie Robinet (Geschichte, Kunst- und Medienwissenschaften) legten nach Abschluss ihrer Team-Arbeit jetzt ihre Vorschläge vor. Horst Vöge, Vorsitzender der Extener Heimatfreunde, bedauerte: "In nahezu allen Museen sinkt das Interesse der Menschen, sich die Häuser anzuschauen und das Wirken der Ehrenamtlichen zu würdigen."

    Ziel der Arbeit solle ein Konzept für eine Neugestaltung mit Raumplan sein sowie eine Katalogisierung mit Erstellung einer digitalen Datenbank zum Inventar. Vöge weiter: "Die drei belegen zurzeit den Master-Studiengang "Museum und Ausstellung" an der Carl-von-Ossietzky Universität in Oldenburg. Die Projektbetreuung wird von der Dozentin für Museumsmanagement, Frau Dr. Beate Bollmann, wahrgenommen. Sie ist Archäologin und freiberufliche Museumsberaterin."

    Vier Tage lang schauten sich die Studentinnen die Exponate sowie das Umfeld der Heimatstube an und sind zur Zeit mit der Ausarbeitung ihrer Vorschläge beschäftigt. "Bei einem ersten Zwischenresümee hoben die Studentinnen das hohe Potenzial in dem teils noch ländlich strukturiertem Ort Exten hervorgehoben", so der Vorsitzende. Besonders angetan gewesen seien sie von der Vielzahl an Sammlungsstücken und Präsentation der aktiven Vereine Extens. Eine ihrer Anregungen zur Organisation der Heimatstube sei es, den Namen mit dem Zusatz "Museum für Dorfkultur" zu erweitern. Der Vorstand des Heimatvereins hofft, mit der Ausarbeitung ein zukunftsfähiges Konzept in der Hand zu haben, mit dem auch Gelder eingeworben werden können, um die Modernisierungsvorschläge umsetzen zu können. Foto: ste

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