RINTELN/SCHAUMBURG-ILLINOIS (ste). Brandheiße Informationen gibt es über einen Schüleraustausch, den die Schaumburger Deutsch-Amerikanische Gesellschaft derzeit organisiert. Jürgen Watermann berichtet dazu direkt aus Schaumburg-Illinois: "Beim Treffen am Morgen um 5 Uhr auf dem Flughafen Hannover waren alle Teilnehmer noch ziemlich müde. Doch nach dem Start des Jumbo (Boing 747) in Amsterdam kam dann aber immer mehr die Aufgeregtheit durch.
"Was wird uns nach achteinhalb Stunden Flug im achttausend Kilometer entfernten Schaumburg erwarten?", war nur eine der vielen Fragen, die sich die Gruppe stellte, die unter der organisatorischen Leitung der Schaumburger Deutsch-Amerikanischen-Gesellschaft zu einem Besuch in Schaumburg-Illinois aufbrach. Pünktlich um 12.40 Uhr (bei uns 19.40 Uhr) setzte der Jumbo dann in O‘Hair, dem Flughafen von Chicago, auf. Man war jetzt über zwölfeinhalb Stunden unterwegs.
Die Schaumburger Deutsch-Amerikanische Gesellschaft organisiert derzeit einen Schüleraustausch mit Schaumburg-Illinois.
Vor dem Flughafen wurden die Gruppe dann herzlich von Mary Nagy, der stellvertretenden Vorsitzenden von Schaumburg Sister Cities - dem Partner der SDAG - und Rose Ryan, der verantwortlichen Lehrerin der Schaumburg High School, recht herzlich begrüßt. Im original gelben "School-Bus" ging es dann nach Schaumburg. Dort warteten die gastgebenden amerikanischen Schüler und ihre Eltern auf die deutschen Gäste.
Obwohl man sich vorher schon per Mail und Facebook über den anderen informiert hatte, war die erste Begrüßung noch etwas steif. Wie soll man sich benehmen? Aber nach einer halben Stunde verstanden sich die Schüler untereinander schon prima. "Das ist immer so", meinte Jürgen Watermann von der SDAG, "die Jugend ist offen und macht sich nicht so viel Gedanken, wie die Erwachsenen. Sie sind viel schneller auf der gleichen Wellenlänge."
Dann ging es ab in die Gastfamilien, Zimmer beziehen und sich weiter beschnuppern. Der Ein oder Andere wird ein paar Stunden später sicher müde ins Bett fallen, den um 9 Uhr Ortszeit ist man 24 Stunden auf den Beinen.
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