RINTELN (ste). "Sie schützen Leben, wir begleiten das Leben an seinem Ende, wenn man es nicht mehr schützen kann", leitete Christine Deppmeyer als Vorsitzende des Rintelner Hospizvereins die Feierlichkeiten mit einem Dank an den THW Ortsverband Rinteln und seinen Leiter Markus Kuhlmann ein. Der Rintelner Hospizverein ist ab sofort Mieter in der bundeseigenen Liegenschaft des THW in der Heisterbreite und die Kombination empfindet Kuhlmann als besonders gelungen: "Wir haben hier großzügige Räumlichkeiten für unseren Ausbildungsbetrieb und die sind während der Woche wenig genutzt!" Das kommt dem Hospizverein zugute, denn die 18 Aktiven und 152 Mitglieder brauchten dringend mehr Platz und so ist das neue Büro in den Räumen des THW zwar weiterhin zu den gewohnten Zeiten montags von 17 bis 18.30 und und mittwochs von 10 bis 11.30 Uhr zu erreichen, allerdings gibt es für Zusammenkünfte oder Besprechungen im Ausbildungsraum des THW deutlich mehr Platz. Am "Internationalen Tag der Hospizarbeit" konnte der Rintelner Verein daher mit einem Tag der offenen Tür sein neues Büro im THW-Gebäude einweihen und servierte dazu ein reichhaltiges Buffet: "Denn essen hält Leib und Seele zusammen", formulierte Christine Deppmeyer die Notwendigkeit guten Essens: "Das Leben ist einfach zu kurz, um schlecht zu essen und zu trinken!"
Markus Kuhlmann stößt mit Christine Deppmeyer auf die neue Untervermietung an. Das THW beherbergt ab sofort das Büro des Rintelner Hospizvereins in seinen Räumen.
Markus Kuhlmann weiß, dass auch das THW von der Anwesenheit des Hospizverein profitiert: "Seit die Mitglieder des Vereins bei uns zu Gast sind, stehen Blumen vor den Fenstern und die Tische sind herbstlich dekoriert; es kommt ein neuer Stil in unsere Unterkunft!" Außerdem, so Kuhlmann, sei es immer gut, wenn "...Ehrenamt auf Ehrenamt trifft!" Die Mieteinnahmen bleiben in Rinteln und dem THW für seine wichtigen Aufgaben erhalten: "So haben wir eine echte win-win-Situation!"
Wer übrigens Interesse an der Arbeit des THW hat, der kann freitags von 19 bis 22.30 Uhr zum Ausbildungsbetrieb kommen und "schnuppern". Foto: ste