HORSTEN (Ka). Die Interessengemeinschaft "Alte Badeanstalt" mit den engagierten Horster Bürgern Birgit Steen, Helmut Reese und Volker Antholz, richtete in einer Besprechung das Augenmerk auf neue Impulse für die Zukunft des Freizeitgeländes. Der ehemalige Badeteich muss entschlammt und für Kinder wieder attraktiv gestaltet werden. Ein Familienfest im nächsten Jahr mit Spielangeboten ist bereits terminiert. Für Anfang April 2011 steht noch ein gründlicher Frühjahrsputz auf dem Programm. Große Erwartungen setzt Jörg Wiegel, Mitbegründer der Interessengemeinschaft und Moderator der Veranstaltung, auf die recht zahlreich erschienenen jungen Besucher. Es ist sehr zu begrüßen, so Wiegel, dass jetzt junge Leute dabei sind, die sich mit neuen Ideen einbringen und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Er erinnerte auch daran, dass Horsten 1984 die Auszeichnung "Schönes Dorf” erhielt. Ein wesentlicher Grund für diese Auszeichnung war das Konzept "Alte Badeanstalt" mit Kleinkinderbereich, Bolz- und Grillplatz, Angel-Möglichkeiten, sowie das Engagement der Dorfbewohner für das Gelände. Bei den Neubürgern besteht aber noch Informationsbedarf über die Gründung und Entwicklung. Dieses Defizit soll aufgearbeitet werden. Die Alt- und Neubürger mit einzubeziehen ist ebenso erklärtes Ziel, wie eine neue Welle der Hilfsbereitschaft zum Erhalt der idyllisch gelegenen Oase auszulösen. Das von der Gemeinde gepachtete Gelände wird seit über 35 Jahren von der Bürgerinitiative ehrenamtlich betreut. Der Grillplatz ist ein beliebtes Ziel von Schulausflügen, Vereins- und Familienfesten und zählt heute zu den schönsten öffentlichen Plätzen im Nenndorfer Raum. Als nächster Besprechungstermin wird Donnerstag, 4. November, 19.30 Uhr, im Feuerwehrgerätehaus anberaumt. An diesem Abend soll im Einzelnen festgelegt werden, was in den kommenden Monaten angepackt werden muss.
Darunter auch die Renovierung der Unterstellhütte, das Streichen des Grills und der Tore, wie auch das Zurückschneiden der Sträucher.
Ziel und Wunsch der Zusammenkunft, ist der Erhalt des Platzes für Kinder und Erwachsene.
Foto: ka