HASTE (em). "Am Eichkamp lässt sich`s herrlich leben..." Unter diesem Motto haben die Haster Eichkampbewohner ihr traditionelles Fest gefeiert. Seit 1976 kommen die Anwohner alle fünf Jahre zusammen. Bei herrlichem Wetter trafen sich 80 Anwohner am Ende des Eichkamps, um Geselligkeit und Nachbarschaft zu pflegen. Bis zum Fest haben die Organisatoren eine Menge vorbereitet: Schon im Frühjahr wurden in einem Brief alle Einwohner auf diesen Termin hingewiesen. Unter der Überschrift, "da darf Keiner fehlen" hatten Marie Gümmer und Elli Steinnagel das Kassieren von Haus zu Haus übernommen. Etwas verrückt ging es auch diesmal zu. Schon am Vortag trafen sich die Frauen zu diversen Vorbereitungen. Die Männer setzten die Idee einer Ehrenpforte um. So wurde auf Initiative von Heinrich Gresel eine junge Eiche, die als Bogen gewachsen war als Eingangstor zum Festplatz aufgestellt. Zum Auftakt des Festes marschierten einige Eichkämper in schwarzem Anzug und Zylinder den Eichkamp entlang, um Bewohner und das Präsidentenpaar abzuholen. In einer kurzen Ansprache begrüßte Günther Wildhagen als Eichkamppräsident die Anwesenden. Dabei blieb nicht unerwähnt, dass die Idee eines solchen Festes aufgrund einer fehlerhaften Berechnung einer Gemeindeumlage zustande kam. Die inzwischen sieben Eichkampfeste und diverse Grillabende seit 1976 haben dafür gesorgt, dass die Nachbarschaft am Eichkamp einen besonderen Stellenwert hat. Ein Dankeschön richtete Wildhagen an alle, die geholfen hatten. Für Marie Gümmer und Elli Steinnagel gab es gar einen Blumenstrauß als Dankeschön. Ebenso erhielt Irmgard Bruns einen floralen Gruß. Sie lebt bereits seit 1954 vor Ort, als der Eichkamp noch ein besserer Feldweg war. Foto: privat
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"Da darf keiner fehlen"
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