1. Lions Quest-Seminar ein voller Erfolg

    Lehrer drücken selbst noch einmal die Schulbank / Besseres Lernen

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    RINTELN (ste). 23 Lehrkräfte von der Hildburg-Realschule und dem Gymnasium Ernestinum nahmen in der Zeit vom 2. bis 4. August an einem in der Steuerakademie Niedersachsen durchgeführten und vom Lions Club Rinteln gesponserten dritten Lions Quest-Seminar teil. Thema war Gewalt- und Suchtprävention an Schulen in den fünften bis neunten Jahrgängen. Sinn von "Lions Quest" ist es, gerade in der schwierigen Zeit der Vorpubertät und Pubertät Jugendlichen zu helfen, "klarzukommen", indem sie ihre eigenen Fähigkeiten stärken. Die Bausteine des Programms wirken gegen Versagen in der Schule, gegen Jugendkriminalität, gegen Gewaltbereitschaft und Missbrauch von Suchtmitteln. Nach dem zweieinhalbtägigen Seminar unter der professionellen, einfühlsamen Leitung des 49-jährigen Pädagogen Andreas Kuhlmann, Realschulrektor der Realschule Schloß Holte Stukenbrock, wurde gelernt, wie man Sozialstunden sinnvoll aufbaut, mit wenig Aufwand und vielen kleinen Elementen und Übungen einen großen Erfolg erzielt, Gemeinschaft in der Klasse stiftet und das eigene Selbstvertrauen stärkt. Dieses Seminar wir auch an Universitäten abgehalten und gerne von Studierenden besucht, weil sie dort Stoff kennenlernen, der ihnen während der normalen Vorlesungen nicht geboten wird. Auch die Rintelner Lehrkräfte waren sich einig, dass sich die Teilnahme an dem Seminar gelohnt hat. Bedenken gab es aus den Reihen der Lehrkräfte allerdings auch: "Woher bekommen wir die Zeit, um all die guten Dinge an unsere Schüler zu bringen?" Doch auch hier wusste Kuhlmann Rat. Die Stunden sollten von den umfangreichen Fächern abgezeigt werden. Der etwa versäumte Stoff würde durch den Einsatz von Lions Quest später kompensiert. Die Schüler würden erfahrungsgemäß besser und disziplinierter lernen und arbeiten. In der Vergangenheit habe sich gezeigt, dass Lions Quest das Klassenklima so verändert habe, dass es denjenigen Schülern einen erfolgreichen Abschluss ermöglicht hat, die es sonst wohl nicht geschafft hätten. Hinzu komme, dass sich auch das Verhältnis der Eltern zu ihren Kindern positiv verändere.

    Foto: privat

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