RODENBERG (pd). Mit fünf neuen Lehrkräften und einer Nachfolgerin für die ausgeschiedene Sozialpädagogin Ulrike Polke ist die Integrierte Gesamtschule (IGS) Rodenberg ins neue Schuljahr gestartet. Vom gesamten Kollegium wurden die neuen Kolleginnen und Kollegen begrüßt. Einen besonderen Dank richtete Schulleiterin Brigitte Naber in der kleinen Begrüßungszeremonie im Lehrerzimmer an Heike Bode-Vogt. Die Oberstudienrätin hat offiziell die Didaktische Leitung der IGS übernommen.
Gesamtschul-Direktorin Brigitte Naber (v.li.) und die Didaktische Leiterin Heike Bode-Vogt mit den neuen Kollegen Jochen Göhler-Jetschmann, Natalie Koller, Mark Funke, Ulrike von Seherr-Thos, Irene Remmer sowie die neue Sozialpädagogin der Stadtschule, Miriam Hoppe.
In einer kleinen Rede ging Naber auf das vergangene Schuljahr und den ersten Jahrgang der Rodenberger Gesamtschule ein. Ein erfolgreiches und ereignisreiches Jahr sei geschafft. Sowohl baulich als auch inhaltlich habe man das abgearbeitet, was man sich vorgenommen hatte. Dabei habe es sehr wohl auch Probleme gegeben, doch diese, zeigte sich die Schulleiterin überzeugt, habe man immer gut aus der Welt räumen können. "Ich habe das Gefühl, dass alle hier das mittragen", so Naber.
Heike Bode-Vogt, die 2008 an die Stadtschule gekommen ist, ist von Beginn an aktiv in die Planungen für den Aufbau der IGS eingebunden gewesen. Ihr Schwerpunkt ist die pädagogische Ausrichtung der neuen Schulform gewesen. Zur Umsetzung des neuen Erlasses für die zehnten Klassen wird eine ihrer nächsten wichtigen Aufgaben der Aufbau einer Kooperation mit einer gymnasialen Oberstufe sein.
"Das Lob macht mich verlegen", konterte Bode-Vogt auf die Dankesworte der Schulleiterin. Sie sei freiwillig an die Stadtschule in Rodenberg gekommen und hier auf motivierte und engagierte Menschen gestoßen. Ihr gefalle vor allem die Gemeinschaft an der Stadtschule, wo die Lehrer über den Beruf hinaus auch die menschlichen Bedürfnisse sehen. "Ich bin angekommen, wo ich immer sein wollte" bekannte Bode-Vogt voller Überzeugung.
Begrüßungspakete, Kaffeebecher für die Pause sowie Blumen gab es dann für die Neuen im Kollegium. Mit dabei Ulrike von Seherr-Thos, die von der IGS Roderbruch nach Rodenberg wechselte. Irene Remmer kommt von der IGS Schaumburg. Natalie Koller und Mark Funke heißen zwei weitere Neuzugänge, die unter anderem im Fach Chemie lehren werden. Jochen Göhler-Jetschmann war vor seiner Tätigkeit als Lehrer, die er schon lange ausübt, bei der Kriminalpolizei. Eine Tatsache, die die Schüler immer mit großem Interesse aufnehmen würden, erklärte der Pädagoge bei seiner kurzen Vorstellung.
Die Nachfolgerin von Ulrike Polke heißt Miriam Hoppe. Die 26-jährige studierte Sozialpädagogin weiß, dass sie in Rodenberg in "große Fußstapfen" tritt. Doch die Herausforderung will sie gerne annehmen. Nach dem Studium in Vechta absolvierte Hoppe ihr Anerkennungsjahr an der Gesamtschule Bergheim/Köln. Es folgten Tätigkeiten für ein Schulverweigerungs-Projekt an einer Hauptschule im Landkreis Osnabrück und in einem Kinderheim.
Schulleiterin Naber wurde auf Hoppe durch eine Art "Initiativbewerbung" aufmerksam. Mit einem originell gestalteten Faltblatt hatte sich die Sozialpädagogin schon vor einiger Zeit für eine Beschäftigung an der Stadtschule beworben.
Mit ihrem neuen Arbeitsplatz, dem Jugendtreffpunkt "Magic House", hat Hoppe sich schon vertraut gemacht. Die nächsten Tage und Wochen möchte sie dafür nutzen, die Schüler näher kennen zu lernen. Foto:pd