BAD NENNDORF (pd). Im zweiten Anlauf hat es nun geklappt: Mit einer 13:11-Mehrheit konnten sich in der jüngsten Sitzung des Rates der Stadt Bad Nenndorf die Befürworter des beschlossenen Konzeptes zur Kurparksanierung durchsetzen. Damit ist Ratsherr Fritz Varwig diesmal mit seinem Antrag gescheitert, aus den Plänen den Bereich der Esplanade herauszunehmen (wir berichteten darüber). Die Stadt sichert sich mit dieser Zustimmung die Chance auf Fördermittel. Entsprechende Anträge müssen bis zum 31. August bei der N-Bank eingereicht werden.
Die Grundsatzentscheidung zur Umgestaltung des Kurparks bleibt, so wie im Verwaltungsausschuss getroffen. Während der entscheidenden Sitzung meldete sich unter anderem Fritz Klebe als Vertreter der Unteren Denkmalschutzbehörde zu Wort. Klebe erinnerte daran, dass seine Behörde die angestrebte Kurparksanierung bereits genehmigt habe. Die von Varwig beantragte Herausnahme des Bereichs der Esplanade wäre nach seiner Einschätzung "förderschädlich" gewesen. Nach seiner Einschätzung der Sachlage würden die Zuschüsse nur bei einer "großen Lösung" fließen. Spielraum für Änderungen würde es im Zuge der Ausbauplanungen noch geben. Diese müssten mit dem Landkreis abgestimmt werden.
Gerhard Kohle von der Firma "BauBeCon" gab vor der Abstimmung ebenfalls zu bedenken, dass ohne den Umbau der Esplanade die Fördermittel nicht fließen würden. Und ohne Kurparksanierung würde auch ein wesentlicher Aspekt der Innenstadtsanierung wegfallen, was auch wieder Auswirkungen auf Fördergelder haben würde.