1. Nach "Alle meine Entchen" im Plantschbecken gibt es pinke Haare

    Dieter Schütte und Klaus Keller stellen Rinteln und dem Landkreis Schaumburg Bestnoten aus

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    RINTELN (ste). "Wir möchten der jugendfreundlichen Stadt Rinteln und dem Landkreis Schaumburg herzlich für die gute Aufnahme am Sportzentrum danken", sagte der Kyffhäuser-Landesjugendreferent Dieter Schütte zum Abschluss des 34. Landesverbands-Jugendzeltlagers. Die Kyffhäuser-Gemeinschaft zählt niedersachsenweit über 9.000 Mitglieder, davon 600 Kinder und Jugendliche. In Rinteln sind die Kyffhäuser in Steinbergen vertreten, deren Jugend jetzt zum 20. Mal im Zeltlager mit dabei ist. Schütte dankte hier insbesondere Sonngard Vocht für ihr Engagement bei der Vorbereitung des Zeltlagers.

    Die Aufgaben der Kyffhäuser sind vielfältig. Jugendförderung, Freizeiten, Turniere, Umwelt- und Naturschutz, Seminare und Sozialarbeit haben sie sich auf ihre Fahne geschrieben. Nach einer Woche Zeltlager in Rinteln mit jeder Menge Spielen und Tagesfahrten zog Schütte jetzt Bilanz und überreichte die Urkunden und Medaillen für die einzelnen Turniere. Da wurde Fußball gespielt, Beachvolleyball, es gab eine "Arschbomben-Wettbewerb" im Freibad, es wurde geknobel, Mensch ärgere Dich nicht gespielt, gedartet und es gab eine Freibad-Olympiade. Ausflüge gab es unter anderem zum Wunstorfer Fliegerhorst und zum Steinzeichen Steinbergen. Ein Ziel war es auch, die Sportabzeichen der Kyffhäuser weiter voran zu treiben. So wurden in den letzten zehn Jahren 2.500 Sportabzeichen absolviert. In diesem Jahr schafften die 19 teilnehmenden Jugendgruppen immerhin 160 Sportabzeichen in Bronze, Silber und zum Teil sogar Gold mit Zahl.

    "Wir hatten eine wunderbare Woche in Rinteln ohne nennenswerte Ausfälle", freute sich auch der stellvertretende Landesjugendreferent Klaus Keller. Er hatte sich für die "Lagerwette" bereit erklärt und lief am Ende mit pinken Haaren durch die Gegend. 30 Jugendliche hatten sich dafür in Badekleidung in ein Plantschbecken gesetzt und "Alle meine Entchen" gesungen.

    Für die Sauberkeit und die Ordnung im Zeltlager sorgten 18 Arbeitsgruppen und die 35 Jugendbetreuer, alle mit der "Juleica" ausgestattet, attestierten ihren Schützlingen eine großartige Disziplin und ein hervorragendes Miteinander. Als jüngsten Zeltlagerteilnehmer ehrten Schütte und Keller den erst 19 Monate alten Elias-Joel Dzaak aus Ummern-Pollhöven. Dann wurden die Lagersieger der einzelnen Wettbewerbe ausgezeichnet.

    Nach einer berauschenden Abschlussdisco - wie das gesamte Zeltlager übrigens ohne einen Tropfen Alkohol - fuhren die aus ganz Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen kommenden Kyffhäusergruppen wieder nach Hause. Rinteln wird ihnen in bester Erinnerung bleiben.Foto: ste

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an