BAD NENNDORF (em). Am Sonnabend, dem 14. August findet zum fünften Mal ein Aufzug mit Kundgebungen von Rechtsextremisten in Bad Nenndorf statt. Zahlreiche Gegenveranstaltungen sind angemeldet und werden ebenfalls an diesem Wochenende durchgeführt. "Unser Auftrag und somit unser Kernziel ist es, die Sicherheit der Veranstaltungsteilnehmer zu gewährleisten, einen möglichst störungsfreien Verlauf der genehmigten Veranstaltungen sicherzustellen und dabei Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens auf ein Mindestmaß zu reduzieren”, so Frank Kreykenbohm, Gesamteinsatzleiter der Polizei für das Wochenende. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre möchte die Polizei bereits sehr frühzeitig auf Verkehrsbehinderungen und andere Beeinträchtigungen in der Bad Nenndorfer Innenstadt hinweisen. "Mit Blick auf die Ausnahmesituation in der Stadt bitten wir um Verständnis und die notwendige Toleranz für unsere Maßnahmen.” Mit diesen Worten wenden sich Kreykenbohm und der Dienststellenleiter des Nenndorfer Kommissariates, Michael-Andreas Meier an die Bevölkerung. Die Einsatzleitung der Polizei, aber auch die Einsatzkräfte vor Ort haben die Reaktionen der Bürger von Bad Nenndorf in den letzten vier Jahren in sehr guter Erinnerung. Viele Polizeieinsatzkräfte, gerade von außerhalb, hatten nach den Einsätzen betont, wie freundlich und hilfsbereit sie die Nenndorfer erlebt hätten. Um dieses gute Verhältnis zu bewahren, wird seitens der Polizei alles getan, um dem Informationsbedürfnis der Bevölkerung Rechnung zu tragen. Bereits einige Tage vor dem Einsatz wird ein spezielles Bürgertelefon eingerichtet, um sich über Straßensperrungen und andere Beeinträchtigungen im Veranstaltungsbereich zu informieren. Dort werden auch alle anderen Fragen im Zusammenhang mit dem Einsatz beantwortet.
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Demonstrationen in Bad Nenndorf
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