1. Historie und Gegenwart im direkten Vergleich

    Verschönerungsverein installiert historische Bilder / Nicht nur für Touristen ein toller Stadtrundgang

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    RINTELN (ste). Der Verschönerungsverein Rinteln hat es an vielerlei Orten der Stadt geschafft, historische Bilder so in Szene zu setzen, dass sie mit dem hier und jetzt zu vergleichen sind. Wer auf den Spuren der Rintelner Historie wandern möchte, findet hier tolles Anschauungsmaterial.

    Insgesamt 14 Tafeln mit Bildern oder Großtafeln hat der Verschönerungsverein aufstellen lassen, das neueste Bild zeigt an der Kreuzung der Wälle Dingelstedtwall, Ostertorstraße, Kapellenwall die "Müllabfuhr Welsch", wie sie um 1948 mit dem Pferdefuhrwerk bewältigt wurde und wie die Menschen in der Wallkreuzung lebten.

    Viele weitere historische Orte sind mit Bildern dargestellt, so am Bahnhofsvorplatz, wo der alte Hauptbahnhof bereits abgerissen ist, am Andeplatz das Hotel "Deutsches Haus" und den Blumenpavillon Borsum oder auch an der Weserbrücke, wo zum einen die zerstörte Hindenburgbrücke um 1945 zu sehen ist und zum anderen der Schleppzug am Anleger und ein Floß.

    Auch abgebildet sind am Alten Hafen die ehemalige Badeanstalt "Vater Rohde", an der Hartlerstraße/Kunterschaft die Werft Bergsiek mit ihrem Schiffsbau, an der Mühlenstraße die Wesermühle Eggersmann, die für Schulkinder früher Pflicht-Anschauung war, am Marktplatz die Weserstraße mit Straßenbahn, an der Brennerstraße die Nord- und die Südseite der Straße um 1920, an der Seetorstraße die Tankstelle Berlitz/Brandsmeier (mittlerweile abgerissen, heute Lohse Bürotechnik), am ehemaligen Kreiskrankenhaus (abgerissen, heute neues Rathaus), an der Schulstraße Bilder des evangelischen Kindergartens Nikolai, am Kollegienplatz die bildliche Darstellung der ehemaligen Rintelner Universität (abgerissen) und am Pferdemarkt der Festungsplan der Stadt Rinteln um 1656. Foto: ste

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