TODENMANN (ste). Im Juli startete zum ersten Mal das Zeltlager der Kinder- und Jugendfeuerwehr Todenmann; am Ende mit großartigem Erfolg. Auf dem ehemaligen Sportplatz zogen die 20 Teilnehmer in ihre Unterkünfte ein und dann hieß es erst einmal: "Flaggen hissen!"
Erst einmal muss die Fahne gehisst werden, bevor es so richtig los gehen kann.
Schon zu Beginn merkten die Kinder und Jugendlichen, dass sie in einem "Feuerwehr-Zeltlager" waren. Die Alarmmeldung "Dachstuhlbrand in Rinteln" zeigte ihnen auf, dass sie Teil einer freiwilligen Hilfsorganisation sind, die Tag und Nacht für die Sicherheit der Menschen da ist.
Weiter auf dem Programm standen viele Aktionen, darunter ein sportlicher Nachmittag mit Bogenschießen. Die Bogenschieß-Sparte des Schützenvereins Todenmann unter der Leitung von Wolfgang Dorn zeigte den Zeltlagerteilnehmern die Handhabung von Pfeil und Bogen. Die Ortswehr Todenmann möchte sich auf diesem Wege bei Wolfgang Dorn, Wilfriede Dorn und Merve Victoria für ihr Engagement bedanken.
Und dann musste natürlich noch das Wecklied ausgewählt werden. Nach kurzer Auszählung stand es fest: K‘Naan mit Wavin‘Flag sollte es sein. Ein Besuch im Besucherbergwerk Kleinenbremen stand am zweiten Tag an und den Teilnehmern wurde das ehemalige Abbaugebiet und Machinen gezeigt. Nach einem ausgibiegen Abendessen kam dann die nächste Überraschung: Familie Süßmann hatte eine Geschichte vom kleinen Drachen Grisu im Gepäck. Aber es gab auch noch etwas mehr. Mit Brotteig, Marmelade und Feuerholz mitgebracht ließ sich wunderbar ein Abend mit Lagerfeuer und Stockbrot verbringen.
Am Lagerfeuer lässt es sich trefflich singen und so studierten die Lagerteilnehmer auch noch ein gemeinsames Schlachtlied ein.
Ortsbürgermeister Uwe Vogt und Frau ließen es sich nicht nehmen, dem Zeltlager einen Besuch mit einem vollen Korb Eis abzustatten.
Bedanken möchte sich alle Teilnehmer noch bei der Firma "MC-Reinigungsservice" aus Todenmann für die super Unterstützung und eins stand am Ende fest: "2013 gibt es wieder ein Zeltlager in Todenmann, aber dann auch mit anderen Jugendfeuerwehren!" Foto: privat