1. "Dummies" befreit

    Kreisfeuerwehrbereitschaft Diepholz probt Ernstfall

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    SCHAUMBURG (ste). Die Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Diepholz war jetzt zu Gast im Rintelner Ortsteil Schaumburg und führte dort ihre Bereitschaftsübung mit 27 Fahrzeugen und 160 Kameraden durch. "Es ist auch bei uns üblich", so Schaumburgs Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote, "Kreisbereitschaftsübungen in anderen Landkreisen durchzuführen!" So lernt man zum einen die Kameradinnen und Kameraden aus anderen Landkreisen kennen und kann unter anderem auch Fahrten über längere Strecke im geschlossenen Verband proben.

    Das Szenario an der Schaumburg ähnelte der letzten Kreisbereitschaftsübung der Schaumburger Wehren an der Burg. Durch einen Flugzeugabsturz setzen Trümmer Teile des Waldes um die Schaumburg herum in Brand und außerdem brannten auf der Burg ein Teil der Gebäude und es galt, Menschen aus den Objekten heraus zu holen. Überall waren "Dummies" verteilt, die in besonders prekäre Situationen geraten waren, darunter ein Mann, der mit seinen Beinen unter einen umstürzenden Betonpfeiler geraten war. Mit jeder Menge technischem Gerät und know how schafften die Diepholzer Feuerwehrleute die an sie gestellten Aufgaben nach der Rangreihenfolge Menschenrettung, Brandbekämpfung, Wasserförderung über lange Strecke und technische Hilfeleistung. Als Übungsbeobachter und unterstützend waren die Wehren aus Deckbergen und Schaumburg mit vor Ort und außerdem hatte Stadtbrandmeister Friedel Garbe noch die Ortsbrandmeister und Zugführer der Rintelner Wehren eingeladen, um sich den Übungsverlauf anzuschauen.

    Der Diepholzer Kreisbereitschaftsführer Wilhelm Brinker konnte am Ende zufrieden sein mit der Leistung seiner Feuerwehrleute. Trotz der zum Teil unüberschaubaren Lage mit einer Vielzahl von einzelnen Einsatzorten wurden die 160 eingesetzten Feuerwehrleute den Aufgaben gerecht, die an sie gestellt waren.

    Über das Übungsprogramm hinaus gab es natürlich noch ein geselliges Beisammensein und außerdem sorgte Ulli Kipp noch mit einer Führung durch die Schaumburg für ordentlich Informationen über die Historie des Ortes und der Burganlage.

    Die Nacht verbrachten die Feuerwehrleute entweder im Dorfgemeinschaftshaus Schaumburg oder in mitgebrachten Zelten.

    Foto: ste

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