RINTELN (ste). "Wir geben den Eltern die Kinder entspannt, glücklich, gesund und müde zurück", so der Wunsch des Betreuerteams zum 34. Jugendzeltlager des Kyffhäuser Landesverbandes Niedersachsen. 160 Teilnehmer, darunter 20 Jugendliche aus Steinbergen, errichten für eine Woche in über 90 Zelten ihre Jugendstadt im Rintelner Sportzentrum. Ehrenamtlich sind 40 Betreuer/innen mit Landesjugend-Referenten Dieter Schütte aus Gronau "rund um die Uhr" im Einsatz.
Spitzenstimmung bei idealem Wetter ist dabei garantiert. Hoch motiviert sind alle Camper, das einsatzfreudige Betreuerteam, die Jugend fördernde Stadt Rinteln und der Landkreis Schaumburg. Lagerleiter Dieter Schütte freute sich: "Einfach ideale Voraussetzungen für uns! Wir wurden herzlich aufgenommen, dürfen die Sportanlagen, die Kreissporthalle, das Hallen- und Freibad benutzen. Viele Aktivitäten und beste Verpflegung durch den Partyservice Seifert sorgen für eine tolle Jugendfreizeit."
Langeweile kann bei so viel Programm nicht aufkommen. 150 Teilnehmer erwarben bereits das Kyffhäuser Sportabzeichen. Weitere Renner sind die Tagesausflüge in das Steinzeichen nach Steinbergen, nach Bückeburg, zur Bundeswehr Wunstorf, eine Kinderolympiade, acht Sportturniere, Nachtwanderung, Wasserspiele, Basteln und Bingospiele. Das Luftgewehrschießen wird im Vereinsheim der Kyffhäuser Kameradschaft Steinbergen-Deckbergen durchgeführt, wobei Kinder unter zwölf Jahre fachgerecht durch Lichtpunktschießen in den Schießsport eingewiesen werden. Eine große Abschlussdisco lässt Herzen und Wände wackeln.
Für beste Verpflegung zwischen Frühstück und Abendbrot zeigt sich das Küchenteam verantwortlich. Jederzeit einsatzbereit ist das Erste-Hilfe-Team. Weitere Arbeitskreise bemühen sich um die Reinigung des Zeltplatzes, die Geschirr-Abwaschanlage und Sanitärräume. Heiß begehrt: Die Einteilung der Nachtwache. Abends aber versammeln sich die Jugendlichen am Grillfeuer bei Gitarrenklängen, backen Stockbrot, tauschten Erlebnisse aus und singen Lieder. Zur gleichen Zeit sitzen Betreuer/innen im Computerraum, um die Urkunden der täglichen Aktivitäten zu drucken.
Besonders wichtig sind den Organisatoren zwei Dinge. Erstens: Alles kann, nichts muss! Die Aktivitäten sind auf freiwilliger Basis, wer lieber die Umgebung erkunden will, kann dieses selbstverständlich im Beisein eines Betreuers/in tun. Zweitens: Es gibt keinen Alkohol! Und zwar sowohl für die Camper des Zeltlagers als auch für die Gäste. "Es ist wichtig, dass die Eltern ihr Vertrauen in uns behalten und die Jugendlichen eine gute Erinnerung an das Zeltlager mitnehmen. Wir alle haben eine Vorbildfunktion, möchten jährlich eine Freizeit durchführen und dort, wo wir bereits Gast waren, später gern wieder mit unserer Zeltlagerfamilie aufgenommen werden", verdeutlicht Dieter Schütte, der mit seiner Frau Erika und einem starken Betreuerteam seit 26 Jahren diese Jugendfreizeit leitet.
Im Rahmen der feierlichen Siegerehrung werden 400 Urkunden, 160 Sportabzeichen und 48 Medaillen (für die Erstplatzierten) verliehen. Herzergreifend der Abschied: Die Jugendlichen liegen sich in den Armen- Abschiedstränen besiegeln die Freundschaften. Foto: privat