BAD NENNDORF (em). In einer Pressemitteilung fordert die CDU auf, am Sonnabend, dem 14. August Zivilcourage zu zeigen: "Wir sind gegen jeglichen Extremismus von rechts und von links und für Zivilcourage im Umgang mit Extremisten und Gewalttätigen. Der CDU-Ortsverband Bad Nenndorf Stadt, der CDU-Samtgemeindeverband Nenndorf und die CDU-Frauen Union Samtgemeinde Nenndorf positionieren sich für die Veranstaltung am 14. August: Den hier in Bad Nenndorf stattfindenden so genannten Trauermarsch der Rechtsradikalen lehnen wir ab und fordern ein dauerhaftes Verbot des Neo-Naziaufmarsches. Den zumeist jugendlichen Demonstranten ging es in den letzen Jahren nicht um Trauer, sondern um Geschichtsrevisionismus und Provokation. Die rechtsradikalen Extremisten motivierten die linken Extremisten und Gewalttätigen. Die Rechtsextremisten nutzen heute vielfältige Erscheinungsformen und weltweite Internetplattformen zur Verbreitung nationalistischer, fremdenfeindlicher Parolen und zu einer verfälschenden Verherrlichung der deutschen Nazi-Geschichte. Die Linksextremisten sind vermummt, radikal und provozieren Gewalttaten. Solche Ideologien sind mit unserem Politikverständnis nicht vereinbar. Wir sind eine christliche, demokratische Union und fordern Toleranz und Zivilcourage in unserer demokratischen Gesellschaft. Deshalb bitten wir, nach eigener freier Entscheidung, sich am 14. August in friedlicher Form bei der Veranstaltung gegen den Trauermarsch zu beteiligen."
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Friedlich beteiligen
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