1. Nicht lange schnacken, machen!

    Helmut Meier mit Verdienstmedaille ausgezeichnet / Lob vom Bürgermeister

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    RINTELN (ste). "Wenn nicht er, wer dann?" fragte Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz bei der Verleihung der Verdienstmedaille des Bundes an Helmut Meier, der sich zeitlebens für die Feuerwehr und hier insbesondere für die Jugendorganisationen und die Nachwuchsförderung eingesetzt hat.

    Seit 1963 hat sich Meier der Feuerwehr und ihren Zielen verschrieben: "Ich war nicht sportlich, wollte kein Politiker werden; da blieb nur die Feuerwehr", so Meier in der ihm eigenen humorvollen Art. Und er bilanzierte: "Es war eine schöne Zeit!" Während andere am Grillfeuer mit Bier in der Hand ihre Freizeit genossen, "...fuhr der blöde Meier auf Lehrgänge und gab sein Feuerwehrwissen weiter", scherzte Helmut Meier, der insbesondere seiner Frau und seiner Familie dankte: "Ihr habt mir immer wieder die Zeit für meine Feuerwehrarbeit gegeben!" Manchmal habe er befürchtet, dass seine beiden Kinder ihn nicht wiedererkennen, so wenig Zeit habe er für sie gehabt.

    Lob und Anerkennung gab es für die Arbeit des Geehrten nicht nur von Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz, der die Ehrung schon vor Jahren zur Verabschiedung von Helmut Meier aus dem aktiven Feuerwehrdienst beantragt hatte, sondern auch von Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote: "Helmut, Du hast Meilensteine auf Deinem Feuerwehrweg gesetzt!" Bürgermeister Buchholz erinnerte an die Stationen im Feuerwehrleben Meiers: "Jugendfeuerwehrwart, stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart, Stadtjugendfeuerwehrwart und letztendlich Stadtbrandmeister bis 2007 sind nur einige herausragende Funktionen!"

    Kein Feuerwehr-Zeltlager kam ohne Helmut Meier aus. In Anerkennung dieser Verdienste wurden ihm bereits die Floriansmedaille, die Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber, das Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber und Gold sowie das Niedersächsische Feuerwehrehrenzeichen verliehen.

    Die Zusammenarbeit mit Meier kennzeichnete Buchholz als durchweg positiv: "Wenn wir auch nicht immer einer Meinung waren, so haben wir dennoch immer Kompromisse gefunden!" Getreu dem Motto "Nicht lang schnacken, machen!" habe sich Meier konsequent für die Belange der Feuerwehren der Stadt eingesetzt: "Diese Ehrung ist nur eine logische Konsequenz aus seinem Engagement für die Jugend und die Feuerwehr!" Foto: ste

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