RINTELN (ste). Der FDP-Ortsverband Rinteln hatte bereits im September 2008 und Mai 2009 öffentlich gemacht, dass sich Windkrafträder in Wohngebieten und in der Nähe von Wohngebieten von selbst verbieten, und dass sie auch in landschaftlich schönen Gegenden nicht zu akzeptieren seien. "Die Bevölkerung hat ein Recht darauf, dass ihre Lebensqualität nicht beeinträchtigt wird, und auch der Natur- und Landschaftsschutz dürfen bei diesem Ansinnen nicht vernachlässigt werden", so die Liberalen. "Es ist schon erstaunlich, dass man solche Landstriche wie hier an der Weser in der Nähe von Wohngebieten als Vorranggebiete zulässt, obwohl die Windräder immer größer werden. Auch die Gefahr ist nicht zu unterschätzen, so Heiner Schülke, die von den bis zu 150 Meter hohen Windrädern ausgehen, wenn sich bei frostigen Temperaturen wie im letzten Winter Eisbrocken bilden, die dann unkontrolliert in die Landschaft geschleudert und so zu tödlichen Geschossen werden. Und da Windräder auch keine touristischen Highlights sind, haben sie in unserem schönen Wesertal schon gar nichts verloren!" In seiner Pressemeldung betont Mense auch, dass die Windkraft aus einem sinnvollen Energiemix nicht wegzudiskutieren sei, und dass man aus energiepolitischen Gründen nicht auf sie verzichten könne: "Wir wollen als Liberale die Windkraft auch nicht verhindern, aber wir müssen kritisch sein und Einspruch anmelden, wenn aus der Notwendigkeit ein zu profitabler Selbstzweck wird." Seiner Meinung nach gehöre Windenergie dorthin, wo die Effizienz der Windkraft zum günstigsten Kosten-Nutzen-Verhältnis führt und den besten Ertrag verspricht. Nach den zwischenzeitlichen Diskussionen um das neue Vorranggebiet im den Ortsteilen Deckbergen und Westendorf, bleibt die FDP Rinteln bei ihrer ablehnenden Haltung, so Mense.
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FDP-Verband lehnt erneut Windräder an der Weser ab
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