RINTELN (ste). Im Rahmen der Sommeruni fanden zwei Aktionstage in der Selbstverteidigung statt. Auf Einladung des Familienbüros mit Mareen Fennert und Projektleiterin Dunja Cordes führten Claudia Schlüter und Jochen Siekmann, bekannt im Fachbereich Gewaltprävention und Selbstverteidigung für Kinder und Jugendliche in Schulen, an zwei Tagen den Kurs in Selbstverteidigung mit Begeisterung durch. "Es macht uns immer wieder Spaß, mit Jugendlichen zu arbeiten und wir sehen hier eine sinnvolle Aufgabe bei der es sich lohnt, unseren Erfahrungsschatz von über 30 Jahren weiterzugeben," so Schlüter und Siekmann.
Unter Leitung von Claudia Schlüter lernten die jungen Frauen, was Gewalt und Zivilcourage bedeutet und wie man selber helfen kann. "Gewalt ist keine Lösung in einen Konflikt und Gewalt geht einher mit verletzenden, schädigenden und zerstörerischen Taten", so Siekmann in seiner Begrüßung und Vorstellung. Er zeigte den Teilnehmern auf, das Zivilcourage ein mutiges Verhalten zeige, mit dem jemand seinen Unmut über etwas ohne Rücksicht auf mögliche eigene Nachteile zum Ausdruck bringe.
Dabei lernten die Teilnehmer konfliktgeladene Alltagssituationen zu entschärfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Hierzu gehörten ein sicheres und konsequentes Auftreten durch Körpersprache sowie Ausdruck von Mimik und Gestik. Das Projekt wurde vom Familienbüro der Stadt Rinteln im Rahmen "Gewalt und Zivilcourage" unterstützt.
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