1. Eine Reise in die Vergangenheit

    Auch 50 Jahre nach der Ausreise noch gute Kontakte zu jetzigen Bewohnern

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    RINTELN/SLAWNO (ste). Die Kusserower und Wusterwitzer aus dem ehemaligen Kreis Schlawe/Pommern (heute Slawno) und der Gesprächskreis der Pommern in Rinteln unternahmen jetzt eine gemeinsame Reise nach Rügenwalde-Münde. Zweck dieser Reise sollte unter anderem ein Besuch ehemaliger Schüler mit ihrem Schulleiter in ihrer alten Schule in Wusterwitz sein, aber auch die Rintelner Partnerstadt Schlawe/Slawno sollte nicht zu kurz kommen. Da auch nach über 50 Jahren nach der Ausreise aus Pommern immer noch guter Kontakt zu den jetzigen Bewohnern besteht, wurde die Reisegruppe in den ehemaligen Dörfer Kusserow, Wusterwitz, Schmarsow, Wiesenthal, Pustamin und Ziezow herzlich begrüßt. Ein Besuch im Rügenwalder Museum stand auf dem Programm und dort konnte der mitreisende ehemalige Schulleiter Dr. W.S. Zarrach die Erläuterungen der polnischen Reiseführerin perfekt übersetzen. Ein weiterer Besuch galt dem Slawnoer Kulturhaus. Die Rfntelner Reisegruppe wurde begrüßt von der Direktorin des Schlawer Kulturhauses, der Bankdirektorin der Schlawer Bank, der Leiterin des Kindergartens sowie Ulla und Richard Paczkewicz. Ein Bild aus dem alten Rinteln wurde als Gastgeschenk überreicht.

    Eine Rintelner Reisegruppe macht sich auf den Weg nach Slawno und Umgebung und stellt nach einem erlebnisreichen Aufenthalt fest: "Es war einfach schön!"

    Im Gegenzug erhielt die Reisegruppe ein Bild mit Widmung. Vor der Kulturbühne gab die Slawnoer Jugend-Tanzgruppe in regionaler Tracht eine Probe ihres Könnens ab. Nicht nur Applaus gab es von der Rintelner Delegation dafür, sondern auch noch eine stattliche Spende für die Jugendarbeit.

    Ein weiteres Erlebnis war der Besuch des Bismarckschen Jagdschlosses in Varzin. Hier wurde so manche "große Politik" gemacht. Und danach kam die Stunde der Frauen; es ging nach Groß Schwiersen in die Bernsteinschleiferei. Manches ungewöhnlich schöne Stück wechselte hier den Besitzer und der Chef des Unternehmens verabschiedete die Gruppe mit einem kräftigen Winken. Dieter Taube aus Rinteln konnte hier nach vielen Jahren seine alte Schule und seine Kirche, in der er getauft wurde, besuchen. Sie wurde extra für ihn aufgeschlossen. "Eine schöne Geste!" Bei einem weiteren Besuch in Slawno wandelte man durch alte Straßen, über den Marktplatz, vorbei an den Schulen, zum Kösliner und Stolper Tor, dem arlten Postamt und zum neuen Pavillon im Slawnoer Park. Auch ein typischer "Polenmarkt" wurde besucht und so manches Schnäppchen konnte gemacht werden. In Stolz besuchte die Gruppe den Vietzker See und es ging nach Jershöft zur Steilküste, wo es zahlreiche neue Fremdenverkehrsbetriebe gibt. Nach einem erlebnisreichen Aufenthalt ging es dann mit Busfahrer Heinz Radler zurück nach Rinteln und das Fazit aller Teilnehmer lautete: "Es war einfach schön!" Foto: privat

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an