1. Der Absturz eines Hubschraubers

    Feuerwehr und DRK proben für den Ernstfall

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    RIEPEN (Ka). Ein Hubschrauber geriet auf einem Flug über Riepen in eine Überlandleitung und stürzte ab. In der Folge brach ein Feuer aus und Menschen wurden verletzt.

    Diesem Szenario sahen sich die Feuerwehren der Samtgemeinde Nenndorf und der Einsatzzug des DRK Schaumburg gegenüber. Für die Einsatzkräfte stellten sich in dieser Übung verschiedene Herausforderungen dar. Zunächst galt es, von der Rodenberger Aue in Ohndorf Wasser zur Absturzstelle an die Pumpstation am Ortseingang in Riepen zu schaffen. Dazu mussten Dutzende Schläuche verlegt und in regelmäßigen Abständen Pumpen aufgebaut werden. An der eigentlichen Einsatzstelle wurde das Wasser auch dringend benötigt. Es galt schließlich, die entstandenen Brände zu löschen.

    Zudem mussten die Verletzten gesucht und gerettet werden. Einsatzkräfte durchsuchten dazu das gesamte Gelände inklusive Buschwerk. Die Feuerwehrleute gingen mit schwerem Atemschutz an die Arbeit. Bei den sommerlichen Temperaturen und dem unwegsamen Gelände keine einfache Aufgabe. Als dann die realistisch geschminkten Opfer des Absturzes gefunden waren, wurden diese schnell aus der Gefahrenzone gebracht und dem DRK zur weiteren Versorgung übergeben. Das Team registrierten die Verletzten und sorgten für einen schnellen Transport ins Krankenhaus. Rettungswagen des Einsatzzuges waren vor Ort. Die Übung verlangte von allen Teilnehmern eine gute Koordination, Teamarbeit und schnelles Reaktionsvermögen ab, denn im Ernstfall geht es, wie bei allen Einsätzen der Feuerwehren und des DRK um Sekunden.

    Foto: ka

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