RINTELN (km). "Sehr lobenswert:" Mit diesen Worten hat der Arbeitskreis Denkmalschutz jetzt den Beschluss des Stadtrates kommentiert, die Bezuschussung beim Kauf alter Häuser im Ausschuss für Bau und Stadtentwicklung zu beraten.
Das sei vor allem deshalb erfreulich, heißt es in einer Stellungnahme, "weil damit parteiübergreifend der zunehmende Leerstand in der historischen Altstadt und in den Dörfern auch bei uns hier als kommunalpolitische Herausforderung gesehen und auf die Tagesordnung gesetzt wird".
Die Frage, ob der Ankauf alter Häuser durch einen Zuschuss aus dem Stadtsäckel attraktiver gemacht werde, sei allerdings nur ein Aspekt von vielen anderen bei der Leerstands-Problematik. Die verschiedenen Aspekte dürften nicht isoliert, sondern müssten vielmehr im Zusammenhang gesehen werden, um zum Erfolg führen zu können.
Die Denkmalschützer haben deshalb auf ihrer letzten Sitzung eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die zu den einzelnen Aspekten bundesweit recherchieren und ihre Ergebnisse vorlegen will.
Der Arbeitskreis, heißt es in der Presse-Information, "will damit gern die Beratungen in den städtischen Gremien konstruktiv unterstützen."