1. Mit einem Notendurchschnitt von 1,3 ist Mark Hoyer der Schulbeste

    Ehrungen auf der 29. Entlassungsfeier der Hauptschule / 85 Prozent der Neuntklässler erhalten Abschluss

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    RINTELN (ste). Es war die 29. Schulentlassungsfeier in der "Hauptschule am Ostertor" und Schulleiter Heinz Pettenpaul konnte auch diesmal wieder besonders verdiente Schülerinnen und Schüler für ihre Leistungen auszeichnen. Aus der Klasse 10a von Barbara Schmidt konnten sich David Scholl und Jan-Hendrik Passin als beste Schüler mit Ergebnissen wie bei einem guten Realschulzeugnis hervorheben. Manfred Stollers Klasse 10b hatte mit Mark Hoyer sogar den Schulbesten (Durchschnitt 1,3) in seinen Reihen. Hoyer wird jetzt die gymnasiale Oberstufe besuchen. Malte Kampmeier und Julia Feldmann schafften ebenfalls herausragende Ergebnisse.

    Schulleiter Heinz Pettenpaul zeichnet Mark Hoyer als besten Schüler mit dem Durchschnitt 1,3 aus.

    Für besondere Leistungen und Engagement werden Jan-Hendrik Passin, Julia Feldmann, Timo Strömel, Vanessa Brendieck, David Scholl und Liridon Qela ausgezeichnet.

    Clementine Cartese sorgt für musikalische Unterhaltung.

    Aus der Klasse 10c von Werner Schwarz waren es Vanessa Brendieck und Liridon Qela, die ausgezeichnet wurden.

    Eine besondere Leistung zeigte auch Timo Strömel. Der Deutsche Meister im Preisskat der Schüler und Jugend schaffte im Mathe A-Kurs eine glatte 1.

    Doch es gibt auch Verlierer bei der Schulentlassung. Rund 15 Prozent der Klasse 9 schafften den Hauptschulabschluss nicht und müssen jetzt wiederholen oder sind von der Schule abgegangen. Dagegen konnte in der zehnten Klasse eine 100prozentige Abschlussquote bei 60 entlassenen Schülern erzielt werden. Im nächsten Schuljahr wird wieder mit 340 Hauptschülern gerechnet. Während die siebten bis 10. Klassen im nächsten Jahr noch dreizügig laufen, sind allerdings die Klassen fünf und sechs nur noch zweizügig zu besetzen.

    Kritische Worte richtete Pettenpaul an seine Schülerinnen und Schüler in seiner Abschiedsrede. Er entließ sie in eine Zeit, in der viele Dinge wie etwa eine finanzielle Grundsicherung nicht mehr sicher erscheinen. Egoismus nehme zu und Gerechtigkeit sei keine Maßeinheit, sondern ein Gefühl.

    Und Gerechtigkeit sei für Jugendliche ein wichtiges Thema, stellte Pettenpaul fest. Aber Gerechtigkeit könne nur herrschen, wenn man gut informiert und gebildet sei. Pettenpaul machte deutlich, dass eine "gute Schule" für ihn immer auch eine Ganztagsschule sei, um Bildungsdefizite auszugleichen, kulturelle und musische Erziehung zu fördern und gemeinsam zu lernen.

    Barbara Schmidt und Manfred Stoller verabschiedeten sich dann von ihren Schülern mit einem Rollenspiel und Schülersprecher Jan-Hendrik Passin erklärte das "ABC des Schulalltages". Blumen gab es für Marita Fahrensohn als Schulelternratsvorsitzende und für Kirsten Fricke als erste Vorsitzende des Fördervereins der Schule. Dieses Amt wird im neuen Schuljahr neu zu besetzen sein, da Fricke eine regionale Veränderung vornimmt.

    Für die musikalische Umrahmung der Entlassungsfeier sorgten neben der Musik-AG Vanessa Röwer, Clementine Cartese und Leonie Müller als Solosängerinnen. Foto: ste

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an