BAD NENNDORF (bb). Mit seinem fünften "Internationalen Kulturfest" im Kurpark wird das Bündnis gegen Rechtsextremismus "Bad Nenndorf ist bunt" am kommenden Sonnabend einen lebhaften Kontrapunkt gegen den Aufmarsch der Neo-Nazis in der Kurstadt und das von ihnen vertretene intolerante Gedankengut setzen. Von 14 Uhr bis 20 Uhr werden eine Vielzahl von Gruppen Vorführungen, Musik, Informationen, Mitmach-Aktionen und Kulinarisches bieten.
Für den kommenden Sonnabend lädt das Bündnis "Bad Nenndorf ist bunt" zum "Internationalen Kulturfest" in den Kurpark. Das vielfältige Programm wird gegenüber dem Vorjahr noch um einige Punkte erweitert.
Afrikanische Trommelmusik, Big-Band-Sound, türkische Folkloretänze, Break-Dance und Artistik sind nur einige Punkte aus dem Programm des "Internationalen Kulturfestes". Mit dieser Veranstaltung demonstriert "Bad Nenndorf ist bunt" auch in diesem Jahr, welche Bereicherung das Zusammenleben von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen bieten kann. Die Besucher haben unter anderem die Möglichkeit, türkische und indische Spezialitäten zu kosten und sich am Kuchen-Büfett oder Bratwurst- oder Pizzastand zu versorgen. Zur kulinarischen Vielfalt kommen Vorführungen und Musik zahlreicher Gruppen, Bands und anderer Partnerorganisationen aus Band Nenndorf, dem Landkreis und darüber hinaus. Beim Torwandschießen oder Kinderschminken werden gerade die jüngsten Besucher ihren Spaß haben. Verschiedene Gruppen stellen ihre Arbeit vor und informieren über das Thema Rechtsextremismus. Viele weitere Programmpunkte kommen hinzu, das Fest bietet Interessantes für jede Altersgruppe.
Mit der Veranstaltung setzt "Bad Nenndorf ist bunt" ein Zeichen gegen die alljährlichen Aufmärsche der Rechtsextremen in der Kurstadt und für ein tolerantes Miteinander von Menschen verschiedener Herkunft in einer demokratischen Gesellschaft. Die Besucher können ein abwechslungsreiches Programm genießen und demonstrieren gleichzeitig, dass sie die rechtsextremen Aktivitäten in Bad Nenndorf nicht billigen. Die Veranstalter hoffen auf zahlreiche Teilnehmer. Neonazis, Mitglieder rechtsradikaler Organisationen und deren Anhänger haben keinen Zutritt, wie auf den Flyern und Plakaten zur Veranstaltung vermerkt ist. Foto: privat