1. Seit vier Jahrzehnten im Dienst

    Stadtdirektor gratuliert der "Institution" Kurt Junior / Ehrenamtliches Engagement in vielen Bereichen

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    BAD NENNDORF (pd). In vielen Feldern war und ist Ordnungsamtsleiter Kurt Junior in der Verwaltung tätig. Für 40 Jahre Zugehörigkeit zum öffentlichen Dienst hat Stadtdirektor Bernd Reese in einer kleinen Feierstunde seinen allgemeinen Vertreter offiziell geehrt.

    Nach dem Abitur begann Juniors Laufbahn im öffentlichen Dienst beim Landkreis Grafschaft Hoya. Über die Stadt Hannover bewarb er sich 1980 als Leiter der Sozialabteilung in der Samtgemeinde Nenndorf. Einen Grund dafür nannte der Stadtdirektor in seiner Laudatio: Der Verwaltungsfachmann wollte in ein "überschaubares Gemeinwesen" zurückkehren. Und kletterte im Rathaus an der Rodenberger Allee die Karriereleiter immer höher. Vom Samtgemeindeamtmann bis zum Samtgemeindeoberamtsrat und Chef des Ordnungsamtes. In seiner Funktion als Standesbeamter, die er 1981 übernahm, hat er bis zum heutigen Tag 614 Paare getraut. Im März 2007 wurde er zum allgemeinen Vertreter für den Samtgemeindebürgermeister gewählt.

    In seinen verschiedenen Positionen und in Ehrenämtern agiere Junior mit einem hohen Maß an "gewissenhafter Pflichterfüllung". Er erfreue sich bei den Kollegen einer hohen Wertschätzung. Der Stadtdirektor sprach Juniors Tätigkeit als Schöffe beim Landgericht an und erinnerte auch an dessen Arbeit im Kneipp-Verein Bad Nenndorf. Dort gehörte er 16 Jahre dem Vorstand an, neun Jahre als Vorsitzender. Er sei ohne Zweifel in der Samtgemeinde "eine Institution", auch im Feuerlöschwesen.

    Diese Bemerkung griff der 61-jährige Jubilar gerne auf und lobte seinerseits die gute Zusammenarbeit mit den Gemeindebrandmeistern in seinem Zuständigkeitsbereich. Da sei immer "an einem Strang gezogen worden". Auch daher habe ihm die Arbeit mit den Wehren in der Samtgemeinde immer sehr viel Freude bereitet.

    Große Umwälzungen im Sozialamt sprach Junior außerdem an. Ende der achtziger und Anfang der neunziger Jahre sei die Arbeit in diesem Fachbereich schwierig gewesen, vor allem wegen der vielen Flüchtlinge. Die Lage habe sich 2005 entspannt, als die Zuständigkeit hin zum Landkreis verlagert wurde. Auch die Veränderungen im Kindergartenwesen hätten ihn gerade in den letzten Jahren stark gefordert. Trotz allem mache ihm die Arbeit in der Verwaltung auch nach vier Jahrzehnten immer noch Spaß, betonte der Ehemann und Vater einer erwachsenen Tochter.

    Foto:pd

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an