KRANKENHAGEN (ste). Wer den zarten Schmelz frischer Butter aus dem Butterfass auf der krossen Kruste eines frisch gebackenen Brotes aus dem Steinofen schon lange nicht mehr auf der Zunge spürte, sollte sich auf alle Fälle die Aktivitäten des Heimatvereins Krankenhagen merken. Denn dort gibt es noch das "Original Butterbrot", schwärmte Vorsitzender Wolfgang Hake auf der Jahreshauptversammlung des Vereins. Und der hat mit seiner neuentdeckten "Butter-Aktion" gleich eine echte Marktlücke aufgedeckt. Walter Rieken ist der "Buttermeister" und erstmals butterte er öffentlich und live in der Fußgängerzone von Rinteln während er Aktion "R 18" (Rintelns 18 Ortsteile). Ein Highlight im Vereinsleben des vergangenen Jahres, wie die Mitglieder befanden und ein Zeichen, dass der Verein auf dem richtigen Weg ist. Gleich sechs Mal heizte der Heimatverein im letzten Jahr den historischen Backofen im Backhaus an und auch hier ist deutlich zu erkennen, dass das traditionelle Bäckerhandwerk mit dem unverwechselbaren Geschmack eines frischen Steinofenbrotes immer mehr Freunde findet. Das Backteam mit Wilhelm Meier, Werner Hundertmark und Bäckermeister Horst Rabe hatte alle Hände voll zu tun, um die vielen Bestellungen abzuarbeiten.
Das Team des Heimatvereins Krankenhagen mit seinem Vorsitzenden Wolfgang Hake veranstaltet am 16. Mai einen Museumstag.
Und so war es kein Wunder, dass das Backhausfest im letzten August ein voller Erfolg wurde. Von wenig Resonanz geprägt war allerdings die Aktion "Weihnachtsbäckerei", an der nur sechs Kinder teilnahmen und die in diesem Jahr ruhen wird.
In diesem Jahr war der Heimatverein ebenfalls schon wieder aktiv, hat einen Schatgang veranstaltet und schon den ersten Backtag erfolgreich absolviert. Am 16. Mai veranstaltet der Verein einen Museumstag und das große Backhausfest ist auf den 7. August, 15 Uhr, terminiert. Backtage sind am 5. Juni, 3. Juli, 7. August, 4. September und 2. Oktober. Der Verein weist auf Wunsch des Back-Teams darauf hin, dass die Abholzeiten für Backwaren auf 11.30 Uhr verlegt wurden. Foto: ste