1. Bauen für die Zukunft der Kinder

    Das Konjunkturpaket II sorgt für die Ganztagsschule in Exten und Rinteln Nord / Begehung

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    RINTELN (ste). Hätte die Stadt Rinteln den gesamten Baubrocken alleine wuppen müssen, wäre es nicht zu dem Anbau an die Grundschule Nord gekommen. Doch das Konjunkturpaket II der Bundesregierung unter dem Motto "Zukunft Bildung und Betreuung", aufgelegt in der Finanzkrise zur Erhaltung von Arbeitsplätzen, steuerte aus Bundesmitteln 75 Prozent der Baukosten für den Mehrzweckraum mit Mensabenutzung bei. Von den veranschlagten Baukosten in Höhe von 618.000 Euro sind das immerhin 463.500 Euro und außerdem gab es noch eine Beteiligung des Landes in Höhe von 1,33 Prozent.

    Bei einer Baubegehung im neuen Mehrzweckraum der Grundschule Nord informiert Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz und Schulleiter Horst Ahlswede über die Möglichkeiten und Vorteile des neuesn Raumes.

    "Wir bauen Zukunft"! Das Konjunkturpaket II macht‘s möglich.

    Viel Licht wird es geben, neue Sicherheitsmerkmale werden bedacht und am Ende soll alles bis zum Schuljahresbeginn im August fertig sein.

    Den Rest, so Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz bei einer Baubegehung, habe die Stadt aufgebracht: "Damit unsere öffentlichen Schulen konkurrenzfähig bleiben zu den privaten Angeboten!" In Rinteln habe man die Grundlage dafür geschaffen und den Schulen eine solide Basis für ihre Arbeit gegeben: "Die Kinder sind die großen Sieger dieser Baumaßnahme!" Dank erhielt Buchholz und die für die Entscheidung stehenden Ratsmitglieder von Schulleiter Horst Ahlswede. Bislang, so Ahlswede, habe man keinen funktionsfähigen Mehrzweckraum in der Schule gehabt und hätte sogar das Weihnachtssingen auf den kasernenartigen Fluren des Gebäudes durchgeführt.

    Ein positiver Nebeneffekt der Baumaßnahme ist auch eine Steigerung der Sicherheit in der Schule. Die Eingangssituation gab es vorher nicht her, eine wirksame Kontrolle des Zugangs in die Schule zu gewährleisten. Nach Fertigstellung des Baus soll dann das Büro des Schulleiters und der Sekretärin mit einer Glasfläche so gestaltet werden, dass man in den Eingang schauen kann und so schulfremde Personen früher erkennt. Eine Sicherheitsbegehung soll noch mit Unterstützung der Polizeiinspektion Nienburg durchgeführt werden.

    Besonders angenehm fällt auf, dass der Mehrzweckraum in Richtung Schullhof transparent und offen gestaltet wird. Große Glasflächen sorgen für reichlich Licht und eine mobile Trennwand im Raum für die Möglichkeit der Mehrfachnutzung. Rund 120 Schülerinnen und Schüler haben Platz in dem Raum, der auch für die Verpflegung durch einen Cateringservice genutzt werden soll.

    Stadtwerke-Chef Jürgen Peterson lobte die Bauaufsicht durch die GVS und stellte in Aussicht, dass zum Schuljahresbeginn im August die Baumaßnahme abgeschlossen sei. "Und voraussichtlich wird unser finanziell gesteckter Rahmen ausreichen", freute sich Peterson. Foto: ste

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