1. Neue und jüngere Mitstreiter gesucht

    CDU Ortsverband findet neuen Schatzmeister.

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    RODENBERG (pd). Der Wert von Bürgermeister Günter Altenburg für die Partei bleibt unbestritten, dennoch setzt der Vorstand des CDU Ortsverbandes Rodenberg verstärkt auf den Aufbau einer Nachwuchsriege. Überlegt wird auch die Gründung einer Jungen Union (JU) . Dieses Thema beherrschte die Mitgliederversammlung im Rodenberger Sportheim, neben den üblichen Regularien. Vorgesehen ist auch, den Internetauftritt zu verbessern. Diesen bezeichnete der zweite Vorsitzende Erhard Steege als "unterirdisch".

    Ingesamt 30 Mitglieder zählt aktuell der CDU Ortsverband Rodenberg. Mit Christian Chmel ist ein neuer Mann in die Vorstandsriege gewählt worden. Der 36-jährige Bauingenieur, wohnhaft in Algesdorf, wurde einstimmig zum Nachfolger von Joachim Stürck gewählt, der seit 2002 die Kasse des Verbandes geführt hat, elf Jahre lang dem Ortsvorstand angehörte und aus beruflichen Gründen für eine erneute Kandidatur nicht mehr zur Verfügung stand. Als Kandidaten für den Kreisparteitag der CDU wurden einstimmig Günter Altenburg, der Vorsitzende des Ortsverbandes Carsten Schulz und Erhard Steege gewählt. Ersatzdelegierte sind Lars Kruckenberg, Andreas Koppitz und Christian Chmel.

    In seinem Rechenschaftsbericht ging Schulz kurz auf die Entscheidung ein, warum die Stadt das Baugebiet Leimkaute II angehen will. Andere zur Debatte stehende Areale hätten alle irgendwelche Nachteile gehabt. Am Ende sei das Votum für die Leimkaute II mehrheitlich gefallen, weil die Anbindung ohne Probleme erfolgen könne und auch die Ver- und Entsorgung der neuen Häuser ohne großen Kostenaufwand zu bewältigen sei. Außerdem solle es dort für Bauwillige einen Kinderbonus geben. Eine eventuelle Förderung von Solaranlagen stehe nach den Worten von Schulz noch in der Diskussion. Der Kindergarten Grover Straße sei nicht weit vom Baugebiet entfernt. "So sind wir auf die Leimkaute II gekommen", gab Schulz zu verstehen. Parteifreund Friedrich Hardekopf ergänzend dazu "Das ist das günstigste überhaupt" und meinte damit die anstehenden Kosten für den Grunderwerb und die Erschließung.

    Die Gründung einer Jungen Union (JU) hat sich Steege auf die Fahne geschrieben. Seit einem halben Jahr sei er bemüht, zum JU-Kreisverband einen Kontakt aufzubauen. Das sei sehr schwierig gewesen und er habe schon fast graue Haare bekommen, bei dem Bemühen, mit denen ins Gespräch zu kommen. Durch den Wechsel an der JU-Spitze im Kreis, durch Terminverschiebungen und andere widrige Umstände sei bislang nichts vernünftiges zustande gekommen, bedauerte der zweite Vorsitzende. In nächster Zukunft soll es nun ein Treffen mit dem neuen JU-Vorsitzenden im Kreis, René Schulz, geben. Mit einstimmigen Votum sprachen sich die Anwesenden dafür aus, die Gründung einer Rodenberger Ortsgruppe der JU zu unterstützen.

    Steege führte weiter aus, dass der Ortsverband alles daran setzen müssen, verstärkt junge Leute für die Ziele der CDU zu gewinnen. Nachwuchsförderung sei wichtig. Das könne dadurch erreicht werden, dass sich die CDU jugendrelevanten Themen mehr öffne. "Junge Menschen fördern" sei geboten. Er wolle Verbesserungen und suche verstärkt das Gespräch mit den übrigen Vorstandsmitgliedern, um Änderungen zu erreichen, machte Steege deutlich.

    Deutliche Worte fand der Vize auch bei der Beschreibung des Internetauftritts des Ortsverbandes. "Der ist unterirdisch", fand Steege. Da gebe es Links auf SPD-Seiten und überholte Veranstaltungshinweise. "Wollen wir uns weiter über den Amtsverband im Netz präsentieren oder einen eigenen Auftritt haben?", fragte er in die Runde. Um den Internetauftritt aufzupeppen, hat der Vorstand des Ortsverbandes bereits eine Werbeagentur beauftragt.

    Foto:pd

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