1. Die Energieversorgung zählt

    Energieeffizient modernisieren und bauen / Förderangebote von Bund und Land

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    BAD NENNDORF (fa). "Energieeffizient modernisieren, sanieren und bauen" und Förderangebote der KfW waren Thema der Frühjahrsveranstaltung von Haus & Grund in der L‘Orangerie des Hotels Esplanade. Als Referentin begrüßte Cornelia Jäger, erste Vorsitzende, Daniela Korte, Mitarbeiterin der KfW-Bankengruppe. In Zeiten, wo die Ansprüche der Mietinteressenten an die Qualität der Wohnungen immer größer werden sind Investitionen in nachhaltige Energieeinsparungen wichtig. Nicht nur die Wohnungsausstattung ist interessant, auch der Gebäudezustand und die Energieversorgung zählt. Denn geringe Nebenkosten machen die Vermietung leichter. Seit ihrer Gründung 1948 gibt die KfW mit Sitz in Frankfurt, Berlin und Bonn als Förderbank des Bundes und der Länder innerhalb ihres gesetzlichen Auftrags weltweit Impulse für Wirtschaft, Gesellschaft und Ökologie. Im ihrem Vortrag gab Korte einen Überblick über die vielfältigen Fördermöglichkeiten. Wer energeieffizient modernisieren will, dem kann die Variante "Kredit" oder "Zuschuss" von der KfW angeboten werden. Oft sind die Möglichkeiten Öffentlichkit und sogar Handwerksbetrieben wenig bekannt. Bei den Einzelmaßnahmen einer Sanierung ist es verhältnismäßig einfach, für einen Zuschuss einen Antrag bei der KfW zu stellen und später die Handwerkerrechnung einzureichen. Ein Zuschuss gilt ab einer Investitionshöhe von 6.000 Euro. Er ist bei größeren Sanierungen nach dem Wirkungsgrad der Maßnahmen gestaffelt. Ein Antrag für einen günstigen Förderkredit der KfW ist vor Beginn des Vohabens bei der Hausbank zu stellen und bis zu hundert Prozent der Sanierungssumme möglich. Die Fördermaßnahmen betreffen die Wärmedämmung der Außenwände, des Daches und Kellers, die Erneuerung der Fenster, den Einbau einer Lüftungsanlage, den Austausch der Heizung einschließlich Einbau einer hocheffizienten Umwälzpumpe, mindestens Klasse A, und noch mehr. Bei der Umsetzung von größeren Dämmmaßnahmen sollte in jedem Fall ein Energieberater hinzugezogen werden, damit alles aufeinander abgestimmt ist und später nicht übrig gebliebene "Kältebrücken" zu Schimmelbildung oder Wärmeverlusten führen. Für die Beauftragung der zertifizierten, unter www.bafa.de gelisteten Energieberater, gibt es ebenfalls Zuschüsse. Frank Hilbich von der Volksbank in Schaumburg erläuterte die Abwicklung eines Kreditantrages. Die sich anschließende Diskussionsrunde nutzten die Veranstaltungsteilnehmer, um Fragen zu stellen. Detaillierte Informationen über die Möglichkeiten und Antragstellung gibt erhalten Interessierte bei ihrer Hausbank oder im Internet unter www.kfw.de.

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