STEINBERGEN (km). "Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg‘ auch keinem andern zu" - über diese Goldene Regel sinniert am kommenden Samstag, dem achten Mai, Carsten Krabbes im Haus der Religionen auf dem "steinzeichen"-Gelände.
Der zweite Vortrag der diesjährigen Reihe "An den Taten sollt ihr sie erkennen - Anspruch und Wirklichkeit religiösen Handelns in den Weltreligionen" beschäftigt sich mit dem "kategorischen Imperativ" aus christlicher Sicht. Die Goldene Regel spricht einen uralten und in der Welt der Religionen weit verbreiteten Grundsatz menschlichen Zusammenlebens aus. Positiv besagt sie: "Geh mit anderen so um, wie du selbst von ihnen behandelt werden möchtest." "Was bedeutet das nun konkret für meinen Umgang mit anderen Menschen - privat, beruflich wie im Ehrenamt? Und was bedeutet es für das kirchliche Handeln in einer von Krisen und Katastrophen geschüttelten Welt?" - Der Referent, Pastor im "Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt" der Hannoverschen Landeskirche, wird diese Fragen beantworten und steht im Anschluss auch für Gespräche zur Verfügung.
Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr. Ab 16.30 Uhr pendelt ein kostenloser Kleinbus zwischen dem "steinzeichen"-Parkplatz und dem Haus der Weltreligionen. Der Eintritt ist frei - auch für Fußgänger, die an der Kasse nur sagen müssen, wo sie hin wollen.