1. Frustrierende Verhandlungen zur Einziehung der K 80

    Landratskandidat Jörg Farr stemmt sich gegen das Gefühl der Benachteiligung einzelner Kommunen

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    KRANKENHAGEN/VOLKSEN (ste). Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Krankenhagen/Volksen konnte die Vorsitzende Frauke Kampmeier auch den Landratskandidaten Jörg Farr begrüßen. Nachdem die Versammlung des 2009 verstorbenen ehemaligen Ortsbürgermeisters Walter Flentge mit einer Schweigeminute gedacht hatte, wurde unter dem Tagesordnungspunkt Ehrungen Friedrich-Wilhelm Sander für 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Friedrich-Wilhelm Sander war acht Jahre lang Vorsitzender des Ortsvereins und von 1986 bis 1991 Fraktionsvorsitzender der SPD im Ortsrat. Nach den Berichten des Vorstandes nahm Jörg Farr die Gelegenheit wahr, sich bei seinem ersten Besuch in Krankenhagen der Versammlung vorzustellen und führte aus, welche Aufgabenschwerpunkte er als gewählter Landrat zukünftig sieht. Es sind dies unter anderem Schulen und Bildung sowie die Wirtschaftsförderung mit Schaffung von Arbeitsplätzen. Von Frauke Kampmeier und Ortsbürgermeister Gerhard Werner wurde er über die Sorgen der lokalen Politik informiert, wie beispielsweise der noch immer nicht realisierte Trainingsplatz des TSV und die Einziehung der Kreisstraße 80 sowie die frustrierenden Verhandlungen mit dem Landkreis darüber. Jörg Farr sind diese Probleme bekannt, weil er schon seit 28 Jahren beim Landkreis beschäftigt ist und seit 1991 davon in verantwortlicher Position. Er bedauerte es, dass man in Krankenhagen den Eindruck habe, dass der Landkreis die Krankenhäger stiefmütterlich behandele und betonte, dass man schon darauf achte, kein Ungleichgewicht zwischen den einzelnen Kommunen entstehen zu lassen. Er wolle sich dafür einsetzen, dass dieses Gefühl einer Benachteiligung in Krankenhagen zukünftig nicht mehr besteht.

    Foto: privat

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