1. "Ohne Hannelore läuft´s nur halb so gut!"

    Ehrung für 50 Jahre aktiven Dienst im DRK / Unterhaltsame Versammlung

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    RODENBERG (pd). Die Mitgliederversammlung des Rodenberger DRK-Ortsvereins stand ganz im Zeichen der Ehrungen verdienter und langjähriger Mitglieder. Die Vorsitzende Doris Angerstein und ihre Helferinnen hat alle Hände voll zu tun, die lange Reihe der Jubilare entsprechend ins rechte Licht zu rücken. Allen voran Sophie Heyne, die seit 75 Jahren als passives Mitglied in den Unterlagen aufgelistet wird. Und Hannelore Daniel, die ein halbes Jahrhundert dem Ortsverein tatkräftig zur Seite steht. Für alle Geehrten gab es Blumen, Urkunden und Anstecknadeln, für Hannelore Daniel dazu noch eine amüsante Bilderschau, die "ihre" Geschichte im Rodenberger DRK anschaulich dokumentierte.

    Zu Beginn der Versammlung im "Hotel Stockholm" verlasen Mitglieder vom Jugendrotkreuz Rodenberg unter der Leitung von Frederik Callier die Grundsätze des Deutschen Roten Kreuzes. Dann nutzte der Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes, Kirk Johnson, die Gelegenheit, sich bei den engagierten Mitgliedern des Ortsvereins zu bedanken. Und die Jugend zu animieren, sich weiter für den Verein einzusetzen. "Die Jugend ist unsere Zukunft", so der Appell des Geschäftsführers.

    Diejenigen, die dann im Mittelpunkt des Geschehens standen, waren zwar nicht mehr "die Jüngsten", stellen aber ohne Zweifel eine wichtige Säule des Ortsvereins dar. Zuerst waren die Passiven an der Reihe. Seit 1935 ist Sophie Heyne passives Mitglied im DRK Rodenberg. Margarete Wolfert bringt es auf immerhin 50 Jahre. Seit 25 Jahren sind Helga Erbguth und Elfriede Weber dabei.

    "Mische Tun und Nichtstun und du verbringst dein Leben in Fröhlichkeit" - mit diesem Spruch leitete Doris Angerstein über zur Ehrung der Aktiven. "Überall wo wir im Einsatz sind, wird die Fröhlichkeit groß geschrieben", ergänzte sie weiter. Dieses gelte unter anderem für Gerda Dahlke, die 30 Jahre dabei ist. Angela Hecht, sie bedient den Computer bei den Blutspendeterminen, hat vor 20 Jahren die Mitgliedschaft beantragt. 15 Jahre gehören Trude Reimann und Irma Springinsguth zum aktiven Kreis. Seit fünf Jahren sind die von Angerstein so bezeichneten "himmlischen Schwestern" Anita Görlich und Hilde mit von der Partie. Werner Reinmann, der seit zehn Jahren für die Finanzen des Ortsvereins zuständig ist, wurde ebenso als Jubilar geehrt wie Inge Bulitta, die schon im vergangenen Jahr für 50 Jahre Mitgliedschaft hätte ausgezeichnet werden müssen.

    Bevor die Ehrung von Hannelore Daniel vollzogen wurde, begrüßte Angerstein besonders herzlich Willi Nolting, früher lange Jahre Ersthelfer-Ausbilder, mit der Feststellung "Er hat durch seine Art und seine Einstellung zum Roten Kreuz uns sehr geprägt und Mut zum Weitermachen gegeben". Die sich anschließende Bilderpräsentation von Frederik Callier zeigte Stationen im Leben von Hannelore Daniel, dem DRK Ortsverein seit einem halben Jahrhundert eng verbunden. "Ohne Dich würde manche Aktion nur halb so gut laufen", stellte die Vorsitzende fest. Sie zeichnete ihren "Vize" mit der Ehrennadel für 50 Jahre Mitgliedschaft auf. Außerdem gab es für Hannelore Daniel und Ruth Ragge ein Los der "Aktion Mensch" als Belohnung für deren Eifer beim Verkaufen der DRK-Lose. Sollte auf eines der Lose ein Hauptgewinn fallen, dann möge man doch bitte an den Ortsverein denken, gab die Vorsitzende den Beschenkten mit einem Augenzwinkern noch auf den Weg. Foto:pd

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