1. Mächtig Theater in der Stadtschule

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    RODENBERG (pd). Für die zweite Aufführung des Theaterstückes "School`s out" am Freitag, 30. April, hat die Stadtschule noch Karten zu vergeben. Die Aufführung im Forum der Schule an der Suntalstraße beginnt um 19.30 Uhr. Die Karten kostet drei Euro pro Person. Erhältlich sind sie im Sekretariat der Schule. Das Jugendstück von Kai Lorenz handelt von zwei Gangs, die sich um ein verlassenes und halb verfallenes Schulgebäude streiten. Während die eine Gruppe fieberhaft für ein Rap-Konzert übt, will die andere sie durch einen gut geplanten Überfall vom Gelände vertreiben. Da aber nicht alle Gruppenmitglieder wirklich zu ihren Gruppen stehen und auch über die Gruppenzugehörigkeit hinweg Liebesbeziehungen im Spiel sind, werden die Pläne gegenseitig verraten, was wiederum zu neuen Konflikten führt. Am Ende siegt doch die Vernunft und beide Gruppen schließen im Interesse eines gemeinsamen Rap-Projektes am Ende Frieden.

    Das Stück verzichtet auf den erhobenen Zeigefinger - Erwachsene kommen als Rollen überhaupt nicht vor. Mit viel Spannung und auch zwei von den Schauspielern selbst gerappten bzw. gesungenen Liedern wird das Thema "Gewalt" in humorvoller und unterhaltsamer Weise angegangen. Wie auch in den Jahren vorher wurde das Stück in Absprache mit den Schülern des Wahlpflichtkurses "Deutsch-Theater" ausgesucht. Im ersten Schuljahr wurde ein großer Teil des Unterrichts darauf verwandt, die Szenen sich entwickeln und wachsen zu lassen. Während einer Theaterfreizeit auf dem Bückeberg im November letzten Jahres wurde alles erstmals zusammengesetzt und von da an intensiv vorbereitet. Wie in den Vorjahren auch war auch die Bühnentechnik-AG unter der Leitung von Hannes Gümmer intensiv in die Probenarbeiten mit eingebunden. Besonders spannend war es für die Akteure vor und hinter den Kulissen, während der Theaterfreizeit unter der Leitung der Theaterpädagogin Christiane Hess aus Hameln Einblicke in die Kunst des Bühnenkampfes zu erhalten. Künstlerisch unterstützt wurde das Projekt erstmalig von Petra Frief mit Schülern des Wahlpflichtkurses Werken.

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