1. Die WGS will "Volksbegehren für gute Schulen" unterstützen

    Schulausschuss soll Elternvertreter der Grundschulen informieren

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    RINTELN (ste). Für die nächste Sitzung des des Rates der Stadt Rinteln soll nach dem Willen der WGS darüber diskutiert werden, ob Rinteln das "Volksbegehrens für gute Schulen" durch den Rat der Stadt Rinteln unterstützt. WGS-Sprecher Gert Armin Neuhäuser möchte hierzu auch kurzfristig den Schulausschuss einberufen sehen und dazu auch alle Elternvertreter der Grundschulen einladen, um diese über die Ziele des Volksbegehrens zu informieren und um gemeinsam eine möglichst breite Unterstützung des Volksbegehrens zu erzielen.

    Neuhäuser begründet seinen Antrag damit, dass nach wie vor ein breites Interesse der Rintelner Elternschaft an der Einrichtung einer Gesamtschule in Niedersachsen bestehe, die indes unter Berücksichtigung der tatsächlichen Schülerzahlen und der rechtlichen Vorgabe der Fünfzügigkeit sowie der Stellung eines Antrages für gleich zwei weitere Gesamtschulen durch den Landkreis derzeit eher unwahrscheinlich sei. Dreh- und Angelpunkt einer Gesamtschule für Rinteln sei die Streichung des Gebotes der Fünfzügigkeit.

    Hierfür setze sich das derzeit in Niedersachsen von Eltern und Lehrern initiierte Volksbegehren für gute Schulen ein. Ferner sollen Gymnasien und Gesamtschulen wieder zur Regelschulzeit von 13 Jahren bis zum Abitur zurückkehren.

    Neue Gesamtschulen sollen nach der Begründung des Volksbegehrens schon mit vier, in Ausnahmefällen auch mit drei Klassen pro Jahrgang gegründet werden, da Niedersachsen mehr Gesamtschulen brauche, wie sich aus den Elternbefragungen in vielen Gemeinden und Landkreisen ergäbe, da der Rückgang der Schülerzahlen und das veränderte Verhalten der Eltern bei der Wahl der weiterführenden Schule für ihr Kind eine Neuordnung der Schullandschaften in den Gemeinden und Landkreisen erfordere, und da durch die Heraufsetzung der Mindestgröße für Integrierte Gesamtschulen von vier auf fünf Züge seit 2008 viele kommunale Schulträger daran gehindert würden, ein vollständiges wohnortnahes Schulangebot vorzuhalten.

    Neuhäuser: "Kleinere Gesamtschulen ermöglichen es den Landkreisen als Schulträgern ferner, vorhandene Schulgebäude zu nutzen und damit Kosten zu sparen."

    Durch die Unterstützung des Rates für das Volksbegehren erhalte dieses auch in Rinteln die erforderliche Breitenwirkung.

    Notwendig, so Neuhäuser, sei es aber auch, kurzfristig den Schulausschuss mit dem Ziel einer Information der Elternvertreter einzuberufen.

    Hierdurch werde sowohl der Fortgang des Volksbegehrens als einem wichtigen Element direkter Demokratie gefördert, als auch der Rintelner Forderung nach einer Gesamtschule Nachdruck verliehen.

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