1. Vom Goggomobil bis zum Rolls Royce

    "14. Rintelner Zuverlässigkeitsfahrt" lockt tausende von Schaulustigen an / Parcours über 150 Kilometer

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    RINTELN (km). Über eine rundum gelungene Veranstaltung konnte sich der Motorclub Rinteln e.V. im ADAC freuen: Die "14. Rintelner Zuverlässigkeitsfahrt" für Oldtimer lockte am Sonntag bei strahlendem Frühlingswetter tausende von Zuschauern auf den Kirch- und Marktplatz und in die Fußgängerzone, von wo aus die Fahrzeuge auf ihren Parcours über rund 150 Kilometer starteten. Diesmal ging die Fahrt mit diversen Prüfungen zunächst über die Schaumburg nach Lauenau und schließlich weiter über Rodenberg und Bad Nenndorf zum Steinhuder Meer, wo die Piloten eine Mittagspause einlegten. Zurück nach Rinteln führte die Strecke dann über Münchehagen, Obernkirchen und Bad Eilsen. Während die Organisatoren um Hans-Erich Scheffler hinter den chromblitzenden Kulissen alles im Griff hatten, gab es auch bei den Teilnehmern in ihren Oldtimern nur geringe Probleme: Gelegentlich sprang zwar mal ein Motor nicht an, am Ende kamen aber praktisch alle der insgesamt 170 Fahrzeuge von anno dazumals wieder ins Ziel - auch der Reo Raceabout, mit 98 Jahren das älteste "Schnauferl" im Feld.

    Bei der "touristischen Ausfahrt" für zwei-, drei- und vierrädrige Oldtimer bis zum Baujahr 1975 dominierten diesmal erneut vor allem die Schmuckstücke aus der Nachkriegszeit: Allein über 100 Piloten waren am Steuer von Fahrzeugen aus der Zeit von 1961 bis 1975. Zwischen den besonderen Raritäten fanden die guckenden und knipsenden Schaulustigen ebenso viele Luxuskarossen (Rolls Royce, Bentley, Mercedes, Jaguar oder Chevrolet) - die auch heutzutage noch eine mehr als gute Figur machen - wie zahllose kuriose Zwerge à la Fiat Topolino, Goggomobil oder NSU. Bei der Siegerehrung, zum vierten Mal direkt auf dem Marktplatz, konnten sich am Ende Hilmar und Beata Porgann mit ihrem Ford P7 Coupé (Baujahr 1970) über den großen Pokal der Barre-Brauerei für den Gesamtbesten freuen. Mit einer Strafe von lediglich vier Punkten waren die Gewinner ihrer Konkurrenz am Ende klar überlegen. Der Pokal für das beste Damen-Team im Starterfeld der Vehikel aus der Pionierzeit des Automobilismus ging an Christina Schumacher und Silke Siekmann (BMW 2002 Cabrio, Baujahr 1974). Und die Trophäe für den besten Teilnehmer auf zwei Rädern schließlich durfte Bruno Elkenkamp (NSU Max Spezial, Baujahr 1955) mit nach Haus nehmen.Foto: km

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