1. 60.000 Tonnen werden im Hafen umgeschlagen

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    NIEDERNWÖHREN (mk). Der Hafen am Kanal ist besonders für den Raiffeisen Landbund, der diesen betreibt, ein wichtiger und unersetzlicher Verkehrsknotenpunkt. 95 Prozent der Ware wird über den Kanal vermarktet. Das sind zwischen 50 und 60.000 Tonnen pro Jahr an Früchten oder Getreide wie Raps und Mais. Zum einen liefern die Bauern aus der Umgebung ihre Erzeugnisse beim Raiffeisen Landbund ab, der diese lagert und dann über den Kanal weiter verschifft und so vermarktet.

    Man ist aber auch offen für Anfragen aller Art. So hat man in Niedernwöhren schon Sand und Zucker verladen und verschifft. Unternehmen können sich jederzeit an den Raiffeisen Landbund wenden.

    Gewartet und betrieben wird der Hafen vom Raiffeisen Landbund in Zusammenarbeit mit dem Landkreis, zu dessen Aufgabengebiet eben auch die Wasserstraßen gehören. Der Kontakt ist gut, auch zur Samtgemeinde Niedernwöhren. Die Größe des Hafens ist derzeit vollkommen ausreichend und für die Vermarktung der landwirtschaftlichen Produkte optimal. Immerhin liegt die Auslastung bei 95 Prozent. In großen Silos wird der Ertrag der Landwirte so lange gelagert, bis es an der Zeit ist, sie zu verschiffen. Auf der anderen Seite wird Düngemittel in flüssiger der granulierter Form nach Niedernwöhren gebracht und dort an die Landwirte in der Umgebung weiter verkauft. Der Hafen wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle für die Landwirtschafts spielen. Der Transport über die Wasserwege ist schnell und die Landwirte haben die Möglichkeit, auch Abnehmer in weiter entfernten Regionen mit ihren Produkten zu beliefern.

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