1. Nur mit gutem Handwerkszeug ist eine professionelle Arbeit möglich

    Wehr muss 13 Mal ausrücken / Ehrungen für langjährige Mitglieder / Grundausbildung heißt jetzt "Truppmann"

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    SCHAUMBURG (ste). Es ist zum einender demografische Wandel, der den Feuerwehren zu schaffen macht und andererseits die Tatsache, dass immer weniger Menschen bereit sind, sich für den Dienst am Nächsten bereit zu erklären. Beide Phänomene gehen auch an der Ortswehr Schaumburg nicht spurlos vorbei. Dennoch ist Ortsbrandmeister Torsten Nichocz zuversichtlich: "Wir sind aber trotzdem noch ganz gut aufgestellt!" Und Nichocz hofft, dass trotz der finanziellen Schwierigkeiten für die Kommunen er auch in Zukunft das notwendige Handwerkszeug für gute Arbeit bekommt. "Ohne das ist keine professionelle Hilfe möglich!"

    Ortsbrandmeister Torsten Nichocz mit den Jubilaren der Ortsfeuerwehr Schaumburg: Dieter Narhold, Otto Diekmann, Horst Monden, Heinrich Meier und Dieter Rinne.

    Und es gibt auch eine Gegenleistung für den finanziellen Einsatz der Stadt: "Wir garantieren wie bisher einen 24-Stunden-Service in Sachen Sicherheit!" Nichocz erinnerte auf der Jahreshauptversammlung an die Einsätze: 13 Einsätze mal mussten die 22 aktiven Feuerwehrfrauen und -männer der Ortsfeuerwehr Schaumburg im letzten Jahr ausrücken und sie leisteten dabei 1.987 ehrenamtliche Stunden. Nicht nur in Schaumburg selbst, sondern auch bei überörtlichen Einsätze im Stadtgebiet Rinteln standen die Schaumburg mit dem Einsatzleitwagen für die Überwachung der Atemschutzgeräteträger ihre Frau oder ihren Mann. Erik Hartmann und André Brümmert konnten ihre Feuerwehr-Grundausbildung absolvieren, die im Feuerwehrjargon heute "Truppmann 1" heißt. Jens Schlüter und Andreas Monden leisteten Lehrgänge zum Maschinisten und Funker ab. Werner Kuhmann konnte von der Wehr zum Ersten Hauptfeuerwehrmann befördert werden.

    Als Jubilare aus Reihen der ehemals Aktiven wurden besonders geehrt: Heinrich Meier für 60 Jahre sowie Dieter Nahrhold und Horst Monden für 50 Jahre Mitgliedschaft. Otto Diekmann und Dieter Rinne erhielten als Förderer für 60 beziehungsweise 50 Jahre Mitgliedschaft Urkunden. Foto: ste

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