1. Die Entwicklung im Fahrzeugbau zwingt zur technischen Aufrüstung

    Neuer Hilfeleistungssatz schafft es, auch moderne Fahrzeuge im Handumdrehen zu zerschneiden

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    DECKBERGEN (ste). Die Ortsfeuerwehr Deckbergen verzeichnete im vergangenen Jahr 28 Einsätze,davon zwölf Brandeinsätzen und 16 technische Hilfeleistungen.

    Besonders belastend, so Ortsbrandmeister Ralf Bredemeier, seien die drei eingeklemmte Personen nach Verkehrsunfall gewesen, die es zu befreien galt. Wie wichtig dabei die richtige technische Ausstattung für die Ortswehren ist zeigte, dass eine Person nur noch tot aus dem Wrack geborgen werden konnte: "Der neue Hilfeleistungssatz für die Personenrettung ist kein Selbstzweck, sondern wird diktiert durch die Entwicklung an den Fahrzeugen", erklärte Bredemeier. Während das Altgeräte mit seiner Spreizkraft von vier Tonnen sowie Schneidkraft von 18 Tonnen durch das Metall der Fahrgastzellen moderner Automobile hoffnungslos überfordert sei, biete das neue Gerät Möglichkeiten von 23 und 75 Tonnen.

    Wilhelm Sieker wird für 60 Jahre Feuerwehr Deckbergen von Ortsbrandmeister Ralf Bredemeier, Rintelns stellvertretendem Bürgermeister Ulrich Goebel und dem stellvertretende Ortsbrandmeister von Deckbergen, Hendrik Pape, geehrt.

    Ortsbrandmeister Ralf Bredemeier befördert den scheidenden Jugendfeuerwehrwart Michael Kampmeier zum Brandmeister und verabschiedet ihn gleichzeitig aufgrund eines Umzugs nach Exten.

    Ein Großeinsatz der besonderen Art war für die Kameraden der Feuerwehr Deckbergen schon zum dritten Mal die Ausrichtung des Stadtzeltlagers der Rintelner Jugendfeuerwehren im Juli. Hier erhielten die Blauröcke überragend gute Unterstützung durch die örtlichen Vereine und Gruppen, erinnerte der Ortsbrandmeister an dieses Großereignis.

    Dabei sei auch das 40-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr Deckbergen sowie das 20-jährige Bestehen der Frauengruppe als Rückhalt der Aktiven gefeiert worden.

    Rund 4.500 Stunden bilanzierte Bredemeier für seine Aktiven als Jahresleistung. Die wurden unter anderem geleistet bei regulärem Dienst, Stadtzeltlager und Mitwirkung in der Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd, wofür Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote ganz besonders dankte.

    Ein großes Dankeschön ihrer Feuerwehr erging auch an Wilhelm Sieker, der seit 60 Jahren mit dabei ist und darüber hinaus 47 Jahre aktives Mitglied im Kommando war. Ebenso wurde Jugendwart Michel Kampmeier gedankt, der sich nach seinem Umzug als frisch beförderter Brandmeister nach Exten verabschiedete. Sein Nachfolger wurde sein Vorgänger: Gerd Mohwinkel kehrte an seine alte Wirkungsstätte zurück.

    Foto: ste

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