RINTELN (km). Zu einem kurzweiligen Vergnügen entwickelte sich der "erste Rintelner Literatursalon" im Haus von Annette Herdrich-Pflug und Robert Pflug an der Dankerser Straße. Nach dem
Zwischen den Lesungen intonierte Annette Pflug-Herdrich romantische Intermezzi am Steinway-Flügel.
"ersten Rintelner Salonkonzertes" an gleicher Stelle waren jetzt auch beim Literatur-Abend die Plätze bald bis auf den letzten belegt.
Während Annette Herdrich-Pflug auch diesmal für musikalische Intermezzi am Flügel sorgte, stand im Mittelpunkt des Interesses aber das gesprochene Wort. Zu Gast waren die "Anonymen Literaten", ein Schaumburger Autoren-Trio, das im Verlauf des Abends sein fünf Jahre lang gehütetes Inkognito lüftete: Wilfried Mende, Kai-Olav Zander-Walz und Hausherr Robert Pflug sind die geheimnisvollen Unbekannten - die sich freilich sogleich nachhaltig in Erinnerung zu bringen vermochten.
Das Erfolgskonzept des Trios funktionierte tadellos. Nicht einen Moment kam Langeweile auf: Die ausgewählten Texte - Lyrik, Kurzgeschichten und Romanauszüge - hatten durchweg eine humoristische Note und sorgten so für entspannte Heiterkeit im Publikum, das im übrigen auch über die handwerklichen Fähigkeitem der Hobby-Literaten staunen konnte.
Die unterhaltsame Reise nahm die Besucher mit zu heiter-skurrilen Begebenheiten, wobei auch ernsthafte und spannende Inhalte nicht zu kurz kamen. Und neben der Literatur-Häppchen gab es schließlich auch Handfesteres: Bei Schmalzbroten und Rotwein konnten die Gäste im "Roten Salon" zwanglos mit den Autoren plaudern. Foto: km